Ein RTW vor dem Klinikum Itzehoe.
Ein RTW vor dem Klinikum Itzehoe.
  • Das Klinikum Itzehohe stellt auf Notfallbetrieb um.
  • Foto: Instagram

„Noch nie dagewesen!“: Klinik bei Hamburg funkt SOS

Aufgrund der hohen Zahl an Atemwegserkrankungen schränkt eines der größten Krankenhäuser in Schleswig-Holstein jetzt seinen Regelbetrieb ein. Alle planbaren Eingriffe sollen verschoben werden. Der Klinikleiter spricht von einer „nie dagewesenen“ Notlage.  

Die Welle an Atemwegserkrankungen trifft die Klinik Itzehoe – wie alle anderen – doppelt: Zum einen fallen zahlreiche Mitarbeiter aus, zum anderen steigt die Zahl der Patienten. Deshalb sagt die Klinik zunächst bis zum 19. Dezember alle planbaren Termine ab.

„Wir können nur noch Notfälle und Patienten mit unaufschiebbarem Behandlungsbedarf wie zum Beispiel Krebstherapien aufnehmen. Der Grund ist eine absolute Überlastung des Krankenhauses“, schreibt die Klinik auf Instagram.

„Eine so extreme Situation wie im Moment ist noch nie dagewesen“, so der Ärztliche Direktor Dr. Michael Kappus. 68 Corona-Patienten würden derzeit auf den Stationen der Klinik behandelt. Das erfordere einen hohen Hygieneaufwand. Auch viele andere Atemwegserkrankungen und Influenza-Fälle beschäftigten die Klinik.

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Trotz der Maßnahme wird die Notfallversorgung aufrechterhalten, auch Geburten sollen weiterhin möglich sein. „Wir bitten alle betroffenen Patienten um Verständnis für die Verschiebungen“, so der Ärztliche Direktor. (prei)

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