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Nach vier Monaten wurden die zwei Torflügel am Sperrwerk in Büsum wieder eingesetzt.
  • Nach vier Monaten wurden die zwei Torflügel am Sperrwerk in Büsum wieder eingesetzt.
  • Foto: LKN Schleswig-Holstein

Millionen-Investition: Beliebter Urlaubsort bekommt neuen Sturmflut-Schutz

Es geht voran in Büsum! Die Sanierung von sechs Torflügeln im Sperrwerk des kleinen Ortes im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein ist so gut wie abgeschlossen. Diese können bei Bedarf geschlossen werden, um das dahinterliegende Gebiet vor Überflutungen zu schützen. Auch eine Hamburger Firma hat mitgewirkt.

Die jeweils 90 Tonnen schweren und 13 Meter hohen Flügel des äußeren Sturmflut-Torpaares wurden am Dienstag nach viermonatigen Instandsetzungsarbeiten mit Hilfe eines Schwimmkrans wieder eingesetzt. Das teilte der Landesbetrieb Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN.SH) am Mittwoch mit.

Sturmflut-Schutz: Torflügel im Sperrwerk wieder eingesetzt

Die Tore waren Ende April ausgebaut worden, um unter anderem einen neuen Korrosionsschutz zu erhalten. Außerdem wurden die Hydraulikzylinder instandgesetzt.

Für das Einsetzen der beiden Tore musste das Sperrwerk morgens zwischen sechs und halb zwölf Uhr und am Nachmittag noch einmal von 13.30 bis 16.45 Uhr für den Schiffsverkehr gesperrt werden. „Die Witterungsbedingungen waren nicht einfach“, sagte Maschinenbauingenieur Helge Thomsen, Projektleiter beim LKN.SH. „Deshalb bin ich sehr froh darüber, dass es uns trotzdem gelungen ist, beide Tore an einem Tag einzusetzen.“

Büsum: Schiffsverkehr am Mittwoch beeinträchtigt

Um die Flügel im sechs bis acht Meter tiefen Wasser passgenau einzusetzen, zählten auch Taucher zum insgesamt 15-köpfigen Team, das sich aus der Hamburger Spezialfirma „Taucher Knoth“ und dem Stahlbauunternehmen „Andritter und Lindemann“ aus Büttel zusammensetzte.

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Das Ebbe-Torpaar wurde bereits im vergangenen Jahr saniert. Im April kommenden Jahres wird das innere Sturmflut-Torpaar ausgebaut, um instand gesetzt zu werden. Die Kosten für die Sanierung aller sechs Tore belaufen sich den Angaben zufolge auf rund 2,8 Millionen Euro. (dpa/mp)

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