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Visualisierung des geplanten Ferienresorts
  • So hätte das „Ferienresort Olpenitz“ nach einer Visualisierung einmal aussehen sollen.
  • Foto: picture-alliance/ dpa | Raum Visionen / Port Olpenitz Gmbh

Immobilienfirma pleite: Was wird jetzt aus dem Mega-Resort an der Ostsee?

450 Millionen Euro wurden bereits investiert, zahlreiche Ferienwohnungen sind fertig – doch jetzt geht es nicht weiter. Die Firma Helma Eigenheimbau AG musste Insolvenz anmelden. Davon ist auch die Tochterfirma (Helma Ferienimmobilien GmbH) betroffen, die Ferienapartments an der Ostseeküste baut. Wie geht es jetzt weiter?

Die Fertigstellung des Ostseeresorts Olpenitz war für Ende 2025 geplant. Auf dem ehemaligen Militärgelände in Kappeln sollten 1450 Ferienwohnungen entstehen. Inzwischen sei die zuständige Immobilienfirma pleite. Viele Einheiten an den Standorten Olpenitz und Büsum sind zwar bereits fertig, werden bewohnt oder vermietet. Doch andere Einheiten müssen erst noch gebaut werden, berichtete das „Hamburger Abendblatt“. Wie es hier weitergeht, ist ungewiss.

Löhne für die nächsten drei Monate gesichert

Der vorläufige Insolvenzverwalter Manuel Sack könne noch keine Angaben machen, was die Insolvenz für einzelne Besitzer der noch zu bauenden Immobilien bedeutet. Klares Ziel sei aber, die Sanierungsmaßnahmen fortzusetzen. Die Firma Helma Eigenheimbau AG beschäftigt 170 Mitarbeiter. Sack verspricht auf Nachfrage der Zeitung: „Die Löhne und Gehälter sind für die nächsten drei Monate durch das Insolvenzgeld gesichert“.

Das Unternehmen baut auch in zwei weiteren Orten: Im Nordseeresort Tossens in Butjadingen (Wesermarsch) sollten 48 Ferienunterkünfte entstehen. In Burhave sind 111 Häuser und Wohnungen geplant.

Nicht die erste Insolvenz für das Ostseeresort Olpenitz

Es ist nicht das erste Mal, dass das Gelände in Olpenitz von einer Insolvenz betroffen ist. Bereits 2011 hatte die beauftragte Baufirma Port Olpenitz GmbH Zahlungsunfähigkeit anmelden müssen, woraufhin die Helma Eigenheimbau AG zunächst Teile und 2013 schließlich das gesamte Projekt – abgesehen von einigen Grundstücken im Norden der Anlage – übernahm.

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Vor zwei Jahren ging außerdem das Bauunternehmen Natura-Holzbau GmbH pleite, das maßgeblich an den Bauarbeiten beteiligt war. Auch damals wurden die Arbeiten an dem Ferienresort zeitweise auf Eis gelegt. (zc)

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