Hamburger Investor bekommt den Zuschlag für eine Immobilie im Kreis Segeberg (Symbolbild)
  • Hamburger Investor bekommt den Zuschlag für eine Immobilie im Kreis Segeberg (Symbolbild)
  • Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/ZB

Hamburger Investor kauft Asylheim im Norden – und hat große Pläne

Ein Hamburger Investor hat in Warder in Kreis Segeberg eine Immobilie gekauft, die bis Ende 2020 als Flüchtlingsunterkunft diente. Auf dem Areal der Seestraße 25 und 27 ist der Bau von Eigentums- und Mietwohnungen geplant – sogar ein Gemeinschaftsgarten und ein Café sollen entstehen. Die 2015 vom Kreis Segeberg erworbene Immobilie wurde Ende 2020 für die Hälfte des Kaufpreises ausgeschrieben. Das Nutzungskonzept habe bei der Entscheidung für den Käufer eine Rolle gespielt, erzählt Kreissprecherin Sabrina Müller den „Kieler Nachrichten“.  

Die Wohnungen sollen energieeffizient sein, dem Energiestandard Kfz-40 erfüllen, und in Holzrahmenbauweise errichtet werden. Die Spannweite der Wohnungsgröße reiche von zwei bis fünf Zimmern, stehe jedoch noch nicht, da konkrete Verhandlungen liefen, so Philipp Grüntjes gegenüber den „Kieler Nachrichten“.

Hamburger Investor kauft Gelände mit Flüchtlingsunterkunft

Ein Hamburger Investor hat ein Grundstück in Warder im Kreis Segeberg gekauft. Das 6000 Quadratmeter große Grundstück stand seit Ende 2020 leer und wurde in der Folge vom Kreis ausgeschrieben. „Nach einer Ausschreibung des Kreises hat er „unter Einbezug der Gemeinde Rohlstorf“ der Firma Peter + Latz Grundvermögen GmbH aus Hamburg den Zuschlag erteilt“, sagt Kreissprecherin Sabrina Müller den „Kieler Nachrichten“.  


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Bestehende Bäume und Pflanzen blieben erhalten sowie ein Mobilitätskonzept und ein Gemeinschaftsgarten sollen entstehen. „Mit einem kleinen Café oder einer inhabergeführten Backstube möchten wir nicht nur für die neuen Bewohner einen Ort zum Verweilen gestalten, sondern darüber hinaus einen Mehrwert für alle Nachbarn und Bewohner in der Warder schaffen“, erzählt Philipp Grüntjes, Leiter der Projektentwicklung, den „Kieler Nachrichten“.  

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Das Grundstück hat der Kreis Segeberg 2015 im Zuge der Flüchtlingsbewegung für einen Preis von 1,4 Millionen Euro gekauft und seitdem als Flüchtlingsunterkunft gedient. Auf die Ausschreibung der seit 2020 leerstehenden Immobilie gingen acht Gebote ein für ein Mindestgebot von 710.000 Euro. Neben dem Höchstgebot war auch das Nutzungskonzept ein Kriterium für die Wahl des Käufers. (mp)

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