E-Rollstuhl Flensburg Polizei
  • Ein 85-Jähriger fuhr am Sonntagabend mit seinem E-Rollstuhl über die B200 – die Flensburger Polizei brachte ihn wieder sicher nach Hause.
  • Foto: HEIKO THOMSEN

Falsch abgebogen? Polizei stoppt Senior (85) mit Elektrorollstuhl auf der B200

Ein besonders langsames Fahrzeug sorgte am Sonntagabend für Aufregung auf der B200 bei Flensburg. Mit flotten sechs Kilometern pro Stunde düste ein 85-Jähriger auf seinem Elektrorollstuhl über die Bundesstraße. Offenbar hatte er die Orientierung in der Dunkelheit verloren.

Der untermotorisierte Senior fiel den anderen Verkehrsteilnehmern am späten Sonntag schnell auf. Die alarmierten Polizeibeamten trafen den 85-Jährigen noch auf der B200 an und leiteten ihn sicher bis zur Abfahrt Duburg bei Flensburg.

Flensburg: Senior düst mit E-Rollstuhl über die B200

Zusätzlich forderten die Beamten einen Rettungswagen an. Bei einer Temperatur von acht Grad bestand der Verdacht auf eine Unterkühlung. Die Sanitäter untersuchten den Fahrer, der sich inzwischen im geheizten Streifenwagen etwas aufgewärmt hatte, anschließend brachten sie ihn zurück an seinen Wohnort in einer Senioreneinrichtung.

Die Polizeibeamten folgten mit dem Elektrollstuhl des Mannes. Das passte aber nicht in den Streifenwagen – und so fuhr eine Polizistin das Gefährt kurzerhand selbst zurück.

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Wohin der 85-Jährige wollte, ist bisher nicht bekannt. Ersten Erkenntnissen zufolge startete er in in der Mathildenstraße und fuhr über die Marienallee in Richtung der B199. Offenbar verlor er im Dunklen die Orientierung und fuhr aus Versehen auf die vierspurige Schnellstraße. (mp)

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