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Badende in der Ostsee (Symbolbild). In den vergangenen Tagen kam es zu mehreren Unfällen im Wasser.
  • Badende in der Ostsee (Symbolbild).
  • Foto: picture alliance/dpa/Markus Scholz

Autsch! Achtung, Urlauber: Dutzende haben das Bad in der Ostsee schon bereut

Sie sind recht hübsch anzusehen: Orange-Rot leuchtend schweben sie durchs Wasser – doch ihre Tentakel haben es in sich. Am vergangenen Wochenende haben Schwärme von Feuerquallen die Lübecker Bucht belagert – und für zahlreiche Verletzte gesorgt. Der DLRG verrät, was gegen die Verletzungen unternommen werden kann.

In den vergangenen Tagen habe auflandiger Wind ganze Schwärme von Feuerquallen in die Lübecker Bucht gedrückt, berichtet der NDR. Allein am Timmendorfer Strand gab es deswegen 40 Verletzte.

An den teilweise meterlangen Tentakel der Quallen sitzen Nesselkapseln. Kommt man dagegen, brennt und juckt die Haut – im schlimmsten Fall kommt es zu einer allergischen Reaktion. Was bei einer Berührung mit einer Feuerqualle getan werden kann? Auf keinen Fall die Haut mit Süßwasser abwaschen, so ein DLRG-Mitarbeiter zum NDR. Das würde die noch intakten Tentakel platzen lassen.

Feuerquallen verursachen schmerzhafte Hautreaktionen

Stattdessen soll Rasierschaum helfen. Dieser werde auf die brennenden Stellen aufgetragen und kann anschließend mit einem Holzspatel oder auch einer alten EC-Karte abgeschabt werden. Im größten Notfall könne es auch helfen, die Haut mit nassem Sand abzureiben.

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Auch zahlreiche harmlose Ohrenquallen trieben am Samstag in größeren Schwärmen im Wasser. Am Sonntag hatte der Wind dann gedreht, und die Quallen waren erst mal wieder verschwunden. Gerade durch die Erderwärmung werden weltweit mehr Quallen erwartet als gewöhnlich, da sich die Tiere in wärmeren Gewässern besser fortpflanzen können. (mp)

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