Flughafen Rostock-Laage
  • Der Flughafen Rostock-Laage hat mit der Berliner "Zeitfracht"-Unternehmensgruppe eine neue Besitzerin gefunden.
  • Foto: picture alliance/dpa/Bernd Wüstneck

Flughafen-Chef verrät Pläne – und schwärmt von einer Politikerin

Der Flughafen Rostock-Laage ist der größte Flughafen in Mecklenburg-Vorpommern, nicht zuletzt aufgrund des Ostseetourismus. Bisher wurde der Airport kommunal betrieben, nun übernimmt jedoch die Berliner „Zeitfracht“-Unternehmensgruppe. Firmenchef Wolfram Simon-Schröter erzählte jetzt von den Zukunftsplänen.  

Neuausrichtung, Arbeitsplätze sichern, Weltraumflughafen – der neue Chef des Rostock Airport hat mit seiner neuesten Errungenschaft viel vor, wie er in einem Interview mit der „Ostsee Zeitung“ erzählt. „Wir wollen Rostock-Laage weitgehend jenseits des Passagierverkehrs entwickeln und setzen auf Fracht-Umschlag“, erklärt Wolfram Simon-Schröter.  

Neuer Inhaber spricht über Zukunftspläne des Rostock Airport

Der Privatinvestor will ein Logistikzentrum bauen lassen, das von anderen Marken der Unternehmensgruppe, wie etwa den „Adler“-Modemärkten genutzt werden könnte. Zu der Unternehmensgruppe, die seine Frau Jasmin Simon-Schröter erbte, gehört unter anderem auch eine Reederei, ein Verlag und weitere Logistik- und Dienstleistungsfirmen. 


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Der Flughafen in Rostock solle aber auch für andere Fracht-Fluggesellschaften attraktiver werden und dadurch wie auch seiner Lage dem Flughafen Leipzig-Halle, Deutschlands größtem Frachtflughafen, Konkurrenz machen, so der „Zeitfracht“-Chef.  

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Die Arbeitsplätze sollen dabei erhalten werden, durch das Logistikzentrum sollen 250 neue dazukommen. Für Passagiere könnten hingegen möglicherweise Verbindungen nach etwa Frankfurt oder München hinzukommen. „Aber das muss sich rechnen. Das will ich nicht versprechen“, sagt Wolfram Simon-Schröter dazu der „Ostsee-Zeitung“. 

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Auch der Idee eines Weltraumflughafens ist der Privatinvestor nicht abgeneigt. In Mecklenburg-Vorpommern fühle er sich hingegen auch deshalb so wohl, weil die Ausrichtung von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) und Verkehrsminister Christian Pegel (SPD) zu der des Unternehmens passen würden. Das Land habe sein Potenzial in etwa erneuerbaren Energien und zukunftsorientierten Dienstleistungen erkannt und man stehe für eine „Politik des Möglichmachens“, so der Unternehmer. (to)  

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