Ein am Unfall beteiligtes Auto auf der A1 kurz vor Hamburg.
  • Ein am Unfall beteiligtes Auto auf der A1 kurz vor Hamburg.
  • Foto: Blaulicht News

Wieder schwerer Autobahn-Unfall vor Hamburg – Polizei fotografiert Gaffer

Nachdem sich bereits am Donnerstagmorgen ein schwerer Unfall im Landkreis Harburg ereignet hatte, kam es am Mittag erneut zu einem Unglück: Auf der A1 zwischen Dibbersen und Hittfeld hatte der Fahrer eines Autos laut Polizei ein Stauende übersehen und eine Kollision verursacht.

Das Auto sei anschließend ins Schleudern geraten, so ein Polizeisprecher. „Dabei touchierte es noch drei weitere Fahrzeuge. Da sich der Unfallverursacher bei dem Zusammenstoß schwer verletzt hatte, wurde er durch einen Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.“ Ein anderer Fahrer erlitt eine Rückenverletzung. Auch er kam in eine Klinik.

Wieder schwerer Unfall vor Hamburg – zwei Verletzte

Zwei der vier am Unfall beteiligten Fahrzeuge wurden abgeschleppt, sie waren nicht mehr fahrbereit. Die Autobahn in Fahrtrichtung Hamburg musste kurzzeitig gesperrt werden. Der Verkehr wurde über das Bremer Kreuz geleitet.

Unschön: Auf der Gegenfahrbahn drosselten viele Fahrer das Tempo, nur um sich den Unfall auszuschauen und Fotos und Videos zu machen. Dabei wäre es beinahe zu einem weiteren Unfall gekommen. Die Polizei fotografierte entsprechende Gaffer, diese müssen nun mit einem hohen Bußgeld rechnen.

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Am Morgen war auf der A261 bei Tötensen ein Auto zwischen zwei Lkw eingequetscht worden, auch hier übersah der Brummi-Fahrer laut Polizei das Stauende. Eine 70 Jahre alte Beifahrerin verlor ihr Leben, der Fahrer überlebte schwer verletzt. Auch er wurde per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. (dg)

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