Das Land Niedersachsen unterstützt seit einem halben Jahr die Halter von Schafen und Ziegen mit Prämien. (Symbolbild)
  • Das Land Niedersachsen unterstützt seit einem halben Jahr die Halter von Schafen und Ziegen mit Prämien. (Symbolbild)
  • Foto: picture alliance/dpa/XinHua | Meng Dingbo

Schafe und Ziegen für den Klimaschutz – Land zahlt Millionenprämie

Mit einer Prämie für Schafe und Ziegen unterstützt das Land Niedersachsen seit einem halben Jahr die Halter der Tiere. Laut dem Umweltministerium helfe die Beweidung besondere auf Moorflächen dem Klimaschutz. Nun liegen Zahlen für das Jahr 2021 vor.

Das Land Niedersachsen hat Halter von Schafen und Ziegen im vergangenen Jahr 2021 mit rund zwei Millionen Euro Fördergeld bei der Beweidung von Flächen unterstützt. Das teilte das niedersächsische Umweltministerium in Hannover mit. Seit dem 1. Juli 2021 konnten Halter eine neue Prämie beantragen. Diese sieht einen Zuschuss von 33 Euro pro Tier bei Herden von mindestens zehn Tieren vor.

Millionenprämie: Land zahlt Schaf- und Ziegenhaltern Fördergelder

Nach Angaben des Ministeriums wurden von insgesamt 1316 gestellten Anträgen 1150 bewilligt – das entspricht einer Quote von rund 87 Prozent. Demnach wurden insgesamt 62.445 Tiere gefördert.


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Umweltminister Olaf Lies (SPD) zeigte sich mit der Resonanz des Prämienprogramms zufrieden. Trotz einer kurzfristigen Antragsfrist hätten viele Halterinnen und Halter unterstützt werden können. Auf diese Weise sei ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet worden. „Schaf- und Ziegenhalter übernehmen mit ihren Tieren wichtige Aufgaben im Naturschutz, der Kulturlandpflege und der Arterhaltung: Die Beweidung von Niedermoor- und Hochmoor-Standorten ermöglicht die Pflege feuchter und teilweise nasser Moorflächen“, teilte der Minister mit. „Dadurch werden diese Standorte erhalten und vor indirekter Entwässerung geschützt.“

Prämie für Schaf- und Ziegenhalter soll fortgesetzt werden: 62.445 Tiere wurden so gefördert

Nach Angaben des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums ist bereits beschlossen, die Prämie fortzusetzen und auf andere Formen der Weidetierhaltung auszudehnen – etwa auf die Mutterkuh-Haltung.

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Dies soll im Zuge der neuen Förderperiode der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU ab 2023 erfolgen. Die Finanzierung werde dann zu 100 Prozent aus EU-Mitteln gestellt, hieß es. (mp/dpa)

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