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Soldaten in der Grundausbildung halten am 14.12.2016 auf dem Gelände der Marinetechnikschule (MTS) in Parow (Mecklenburg-Vorpommern) bei Stralsund das Sturmgewehr G36 in den Händen.
  • Wie lange würde die Munition bei der Bundeswehr im Kriegsfall reichen? (Symbolbild)
  • Foto: picture alliance / Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa | Stefan Sauer

Neuer CDU-Vorschlag: Kommt jetzt die deutsche Wehrpflicht zurück?

Bringt Putins Einmarsch in die Ukraine nun die seit 2011 eigentlich ausgesetzte deutsche Wehrpflicht zurück? Jetzt hat die CDU Niedersachsen eine Wiedereinführung ins Spiel gebracht.

Um die Bundeswehr zukunftsfähig zu machen, müsse Deutschland seine seit Jahren praktizierte „Sicherheitspolitik nach Kassenlage“ beenden, heißt es in einem Positionspapier der niedersächsischen CDU, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Wegen Ukraine-Krieg: Bundeswehr soll besser abschrecken können

„Wie die Verschärfung des Ukraine-Konfliktes klar aufzeigt, definiert Russland seine Rolle als Großmacht neu aus. Die russischen Streitkräfte haben an Schlagkraft und Leistungsfähigkeit signifikant gewonnen.“ Gleichzeitig reize Moskau die Reaktionsfähigkeit und den Verteidigungswillen der Nato immer wieder aus.


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Wolle die Nato als effektives Bündnis glaubwürdig sein, müsse sie in Zentral- und Osteuropa ihre Abschreckungspräsenz gegenüber Russland sichtbar stärken. „Die Wiedereinführung der Wehrpflicht ist ein entscheidendes Signal zur Sicherstellung einer wirksamen militärischen Abschreckungs- und Bündnisfähigkeit durch Deutschland“, schreibt Landesparteichef Bernd Althusmann. Der Bundeswehr komme eine Schlüsselrolle zu.

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„Um die Bundeswehr zukunftsfähig zu machen, muss eine allgemeine Dienstpflicht mit der Möglichkeit einer Wehrpflicht stufenweise unter Berücksichtigung der Ausbildungskapazitäten wieder eingeführt werden“, fordert Althusmann. Insbesondere die gepanzerten Kampftruppen müssten wieder deutlich ausgebaut und reaktiviert werden. (dpa/ncd)

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