Kokain
  • Der Handel mit Kokain macht dem LKA in Niedersachsen immer größere Sorgen. (Symbolbild)
  • Foto: picture alliance / Christian Charisius/dpa

LKA warnt vor Koksschwemme südlich von Hamburg

Der Handel mit Kokain in Niedersachsen macht dem Landeskriminalamt zunehmend Sorgen. Tonnenschwere Drogenfunde auch in Deutschland würden belegen, dass damit mittlerweile Millionen oder auch Milliarden verdient werden. Der Abteilungsleiter für organisierte Kriminalität, Christian Zahel geht davon aus, dass große Mengen über die Nordseehäfen auch nach Niedersachsen importiert werden.

Mit Kokain können höhere Gewinne als mit anderen Rauschgiften erzielt werden, sagte der Abteilungsleiter für organisierte Kriminalität Christian Zahel am Sonntag dem NDR Niedersachsen. Die Gewinne aus dem Drogenhandel würden demnach auch oft wieder in die Immobilien- und Baubranche reinvestiert: „Die Mengen, die (…) jetzt nach Deutschland kommen, sind so groß, dass man sich echte Sorgen machen muss“, so Zahel.

Porträt Christian Zahel
Christian Zahel, Leiter der Abteilung für Organisierte Kriminalität im LKA Niedersachsen

Im Februar wurden 16 Tonnen Koks im Hamburger Hafen beschlagnahmt.

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Auch der Verkauf von Cannabis spielte trotz der Corona-Pandemie eine große Rolle. Im Jahr 2020 wurden landesweit fast 40 Plantagen aufgedeckt. Insgesamt entdeckten die Ermittler dabei rund 30.000 Pflanzen. Das sind mehr als doppelt so viele wie noch im Jahr davor. (dpa/jw)

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