Ein leerstehendes Gebäude wurde für die fiktive Explosion genutzt.
  • Ein leerstehendes Gebäude wurde für die fiktive Explosion genutzt.
  • Foto: JOTO

Explosion bei Hamburg: Das ist nur eine Übung

Zahlreiche Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr haben am Samstagabend in Jesteburg (Landkreis Harburg) bei Hamburg an einer großen Übung teilgenommen – ohne davon überhaupt zu wissen. Das fiktive Szenario begann mit einer lauten Explosion. Und ging weiter mit einem aggressiven Mann, den es festzunehmen galt.

Er mimte den Besitzer des Hauses, das in Vollbrand stand. Experten mit Pyrotechnik hatten das Feuer erzeugt. Der „Besitzer“, dessen Haus laut Geschichte zwangsversteigert werden sollte, wollte das Gebäude aus Rache zerstören.

Explosion bei Hamburg: Das ist nur eine Übung für Einsatzkräfte

Gegenüber eintreffenden Polizisten zeigte er sich nicht gerade gesprächsbereit. Sollte er ja auch nicht. Nach einem kurzen Fluchtversuch wurde er festgenommen. Derweil löschten Retter aus fünf Feuerwehren den teils auch durch Nebelmaschinen und LED-Lampen simulierten Brand, der in dem Szenario auch auf ein Nachbargebäude übergriff.

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Zwei Stunden später war der „Einsatz“ beendet, auch die für die Übung engagierte Fachfirma konnte ihre Sachen packen. Das gesamte Szenario wurde mit Kameras aufgezeichnet und soll in den kommenden Tagen ausgewertet werden. Ziel ist es, die Abläufe bei Polizei und Feuerwehr zu analysieren und gegebenenfalls zu verbessern. (dg)

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