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Eine Hand tippt auf die Tinder-App, die auf einem Smartphone installiert ist.
  • Das Landeskriminalamt in Niedersachsen warnt vor vermehrten sexuellen Übergriffen nach Online-Dates.
  • Foto: picture alliance/dpa/Marijan Murat

Erschreckend! So gefährlich sind Tinder, Bumble und Co.

Tinder, Bumble und Co. geraten ins Visier der Polizei: Angesichts steigender Fallzahlen in Niedersachsen warnt das Landeskriminalamt (LKA) jetzt vor sogenannten „Date Rapes“ – sexuellen Übergriffen nach Kontakten über Dating-Apps.

Bis Juli 2022 sei bereits eine niedrige zweistellige Anzahl dieses Phänomens festgestellt worden, teilten die LKA-Ermittler am Donnerstag mit. Auswertungen hätten für 2021 ebenfalls eine niedrige zweistelle Zahl ergeben, nachdem Vergewaltigungen in diesem Kontext 2019 und 2020 noch im einstelligen Bereich lagen.

Tinder, Bumble und Co.: Es gibt immer mehr „Date-Rapes“

Beim „Date Rape“ findet laut LKA in der Regel zunächst eine Kontaktaufnahme zwischen Täter und Opfer über Dating-Apps statt. Bei einvernehmlichen Verabredungen zwischen vermeintlich Bekannten komme es dann aber zu erzwungenen oder ungewollten sexuellen Handlungen.

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Zwar schwankten die Daten noch und das Phänomen mache im Vergleich zur Gesamtzahlen der Vergewaltigungen nur 1 bis 3,5 Prozent aus. Das LKA vermutet aber ein hohes Dunkelfeld, da die Taten oftmals nicht angezeigt werden.

Erstes Online-Date: Immer an öffentlichen Orten treffen

Zur Prävention raten die Ermittler unter anderem, für erste Treffen öffentliche Plätze zu wählen. Zudem sollten Freunde über die Verabredung informiert sein und nach einem abgesprochenen Zeitraum nachfragen, ob alles gut sei. (dpa/mp)

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