Feuerwehrleute stehen während einer Übung um ein Auto, das einen Unfall gehabt hat.
  • Am Sonntagmorgen rettete die Feuerwehr 14 Kühe aus einer Güllegrube in Hammah bei Stade. (Symbolbild)
  • Foto: dpa/David Inderlied

Bei Hamburg: Feuerwehr rettet 14 Kühe aus Güllegrube

Auf einem Hof in Hammah (Landkreis Stade) stürzten am Sonntagmorgen 14 Kühe in eine Güllegrube. Die Feuerwehr musste ausrücken, um die Tiere aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Bis zum Hals standen die Rinder in der Gülle.

Auslöser war ein Tier, das beim Melken durch eine Öffnung im Spaltenboden in die darunter liegende Grube gelangte. Daraufhin folgten ihr nach Angaben des Einsatzleiters der herbeigerufenen Feuerwehr – ihrem Herdentrieb gehorchend – 13 weitere Tiere.

Kühe überstehen Sturz in Güllegrube bei Stade

Um die Rinder wieder aus der Grube herauszuholen, kam ein Radlader zum Einsatz, der den Boden darüber teilweise aufnahm. So war es den Kühen möglich, wieder festen Stallboden unter die Beine zu bekommen.


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Die Aktion habe auch ein Tierarzt begleitet, um notfalls einzugreifen und die Tiere nach ihrer Bergung zu begutachten, sagte Einsatzleiter Christian Holst. Am Ende seien sie zwar erschöpft, aber äußerlich unversehrt gewesen.

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Der gesamte Feuerwehreinsatz im Hammaher Ortsteil Mittelsdorf dauerte laut Holst rund fünf Stunden. Zuerst hatte das „Stader Tageblatt“ berichtet. (dpa/mp)

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