• Zwei Kitsurfer gerieten in der Nordsee in Lebensgefahr (Symbolfoto).
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Lebensgefahr! Surfer treiben auf der Nordsee ab

Am Sonntagmittag bemerkte ein Kiter in Schillig an der Küste der Gemeinde Wangerland gegen 12 Uhr einen anderen Kiter-Kollegen in akuter Notlage. Dieser hatte seinen Kite-Schirm verloren und konnte aus eigener Kraft nicht mehr das Ufer erreichen. Ein zweiter Wassersportler eilte dem Mann zur Hilfe – und geriet dann selbst in Lebensgefahr.

Ein Zeuge am Strand in Schilling alarmierte umgehend die Rettungskräfte. Die Seenotleitung Bremen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) schickte wiederum die freiwilligen Seenotretter der Station Horumersiel sowie die umliegende Schifffahrt in die Nordsee los.

Schilling (Niedersachsen): Männer aus Nordsee gerettet

Bereits kurze Zeit später traf die Besatzung Seenotrettungsbootes „Wolfgang Paul Lorenz“ bei den beiden Männern ein, die mit Winken auf sich aufmerksam gemacht hatten. „Sie waren weder unterkühlt noch erschöpft. Dennoch befanden sie sich in einer lebensgefährlichen Situation, da der starke Wind sie immer weiter auf die Nordsee hinaustrieb“, berichtet Vormann Günter Ihnken. Für ihn ist klar: „Sie wären niemals mehr allein an Land gekommen.“

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Die Rettungsleute nahmen die Wassersportler und das Kite-Board bei kabbeliger See ungefähr eine Seemeile westlich vom Strand in Schilling an Bord. Das entspricht einer Entfernung von ungefähr zwei Kilometern.

Seenotretter bringen zwei Wassersportler in Sicherheit

Beide Männer trugen Neoprenanzüge, die sie gut gegen das etwa 13 Grad kalte Nordseewasser geschützt hatten. Unterdessen hatte die Besatzung eines Bootes der Wasserschutzpolizei Niedersachsen das Kitesegel aufgenommen. Auf See übergab sie dieses noch die Seenotrettern, die das Segel zusammen mit den beiden Männern sicher wieder an Land brachten. (aba)

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