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Ein Smartphone wird gehalten.
  • Laut der Staatsanwaltschaft nahm der Arzt über einen Chat Kontakt zu der 14-Jährigen auf. (Symbolbild)
  • Foto: Sebastian Gollnow/dpa 

Arzt soll 14-Jährige vergewaltigt haben – Staatsanwaltschaft ermittelt

Unfassbare Vorwürfe gegen einen Osnabrücker Arzt: Ein 55-jähriger Mediziner soll eine Jugendliche sexuell missbraucht haben – im Arztzimmer einer Klinik. Zuvor soll er das Mädchen mit Geld gelockt haben.

Wegen des Verdachts der Vergewaltigung einer 14-Jährigen ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen einen Klinikarzt aus dem Raum Osnabrück. Einer Strafanzeige zufolge soll ein 55 Jahre alter Mediziner das Mädchen im Arztzimmer der Klinik sexuell missbraucht haben, wie der Sprecher der Osnabrücker Staatsanwaltschaft sagte. „Wir haben Laptop und Handys beschlagnahmt“, berichtete der Jurist. Jetzt gehe es darum, sie auszuwerten.

Osnabrück: Arzt soll 14-Jährige vergewaltigt haben

Über die Vorwürfe hatte zunächst die „Neue Osnabrücker Zeitung“ berichtet. Der Zeitung zufolge wurde der Mediziner von der Klinik freigestellt. Der Anwalt des beschuldigten Arztes teilte demnach mit: „Mein Mandant bestreitet die Vorwürfe.“

Nach den ersten Ermittlungen lernten sich die 14-Jährige und der 55-Jährige in einem Chat kennen. Das Mädchen habe sich zunächst als 16-Jährige ausgegeben, so der Staatsanwalt. Der Mediziner soll der Jugendlichen 100 Euro versprochen haben, wenn sie in den Raum Osnabrück komme und ihn treffe. Er habe das Mädchen schließlich am Bahnhof abgeholt und sei mit ihr zur Klinik gefahren. Dort soll es in einem Arztzimmer zur Vergewaltigung gekommen sein. Nach Recherchen der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ zeigte die 14-Jährige noch am gleichen Tag bei der Polizei eine Vergewaltigung an. Daraufhin seien die Privatwohnung des Mannes und das Klinikzimmer durchsucht worden.

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Die Staatsanwaltschaft ermittele wegen des Verdachts der Vergewaltigung und wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Jugendlichen gegen den 55-Jährigen, so der Sprecher. Es werde auch ermittelt, wofür der Mann 100 Euro an das Mädchen zahlte. (dpa/mp)

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