Ein Tagpfauenauge sitzt auf Wasserdost - ob man die in der Müritz auch zu sehen bekommt - wer weiß. (Symbolbild)
Ein Tagpfauenauge sitzt auf Wasserdost - ob man die in der Müritz auch zu sehen bekommt - wer weiß. (Symbolbild)
  • Ein Tagpfauenauge sitzt auf Wasserdost - ob man die in der Müritz auch zu sehen bekommt - wer weiß. (Symbolbild)
  • Foto: imago/blickwinkel

Nationalpark im Norden sucht Helfer für ungewöhnliche Aufgabe

Von Schafen zählen hat man schon gehört, aber davon Tagfalter zu zählen? Genau das sucht der Müritz-Nationalpark – Helfer, die dieses Jahr auf einem bestimmten Abschnitt zählen, wie viele Schmetterlinge sie sehen.

Im Müritz-Nationalpark soll das Vorkommen von Tagfaltern genauer untersucht werden. Wie die Parkverwaltung heute in Hohenzieritz (Mecklenburgische Seenplatte) mitteilte, werden Helfer dafür gesucht. Sie sollen zwischen April und September auf einem Stück Landschaft von je einem halben Kilometer Schmetterlinge erfassen. Kenntnisse über Falterarten seien wünschenswert, könnten aber schnell erlernt werden.

Je größter die Falter-Vielfalt desto besser für die Natur

So sollen die Falter-Populationen und ihre Entwicklung auf einem deutlich größeren Stück als bisher analysiert werden. Tagfalter sind wichtige Indikatoren für den Zustand von Natur und Landschaft.

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Der Müritz-Nationalpark ist mit 32.200 Hektar der größte Binnenland-Nationalpark in Deutschland. In den zwei Teilgebieten am Ostufer der Müritz und Serrahn bei Neustrelitz brüten viele See- und Fischadler, Rohrdommeln, Kraniche und andere seltene Vogelarten. Es gibt das ganze Jahr über auch Führungen etwa zur Rothirschbrunft, zu Adlern und zum Kranichzug. (mp/dpa)

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