Manuela Schwesig
  • Manuela Schwesig (SPD), Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern und Spitzenkandidatin ihrer Partei kann sich über hohe Zustimmungswerte freuen.
  • Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild/Bernd Wüstneck

Nah am Rekordergebnis! Schwesig hat alle Trümpfe in der Hand

Zeitgleich mit der Bundestagswahl findet am 26. September auch die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern statt. Laut einer Umfrage von infratest-dimap im Auftrag vom NDR, der Ostsee-Zeitung und der Schweriner Volkszeitung liegen die Sozialdemokraten bei der Landtagswahl weit vorne.

Gute Nachrichten für Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern: Die SPD-Politikerin liegt mit ihrer Partei zweieinhalb Wochen vor der Landtagswahl in einer Umfrage von „infratest-dimap“ mit 39 Prozent der Wählerstimmen weit vor den anderen Parteien. Würde sich dieser Trend umsetzen, liegt die Regierungspartei nur knapp unter ihrem Rekordergebnis 2002, wo sie 40,6 Prozent aller Stimmen geholt hat.

Wahlumfrage: AfD vor dem derzeitigen Koalitionspartner CDU

Der derzeitige Koalitionspartner CDU rutscht in der neusten Umfrage auf 14 Prozent runter (im August: 15 Prozent) und liegt damit derzeit auf dem dritten Platz hinter der AfD, welche auf 17 Prozentpunkte kommen. Die Linke kommt auf 10 Prozent, gefolgt von der FDP mit 8 Prozent. Das Schlusslicht bilden die Grünen, welche 6 Prozent erreichen.

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Nach den jetzigen Werten würden statt wie derzeit vier Parteien sechs Parteien im Landtag sitzen. Großes Vertrauen haben die Wähler auch in die SPD, wenn es um die Lösung der wichtigsten Aufgaben geht. 46 Prozent der Befragten trauen den Sozialdemokraten diese Aufgabe am ehesten zu.

SPD profitiert durch Beliebtheit von Manuela Schwesig

Die SPD profitiert deutlich durch die Beliebtheit der amtierenden Ministerpräsidentin Manuela Schwesig. Bei einer Direktwahl zum Ministerpräsidenten käme die Politikerin auf eine Zustimmung von 65 Prozent. Abgeschlagen dahinter liegt CDU-Mann Michael Sack, für den nur elf Prozent stimmen würden. Ebenso ist die SPD in Schleswig-Holstein auch für die Bundestagswahl für die Anwohner die erste Wahl. 31 Prozent der Wähler in Schleswig-Holstein wollen die SPD wählen, mit 18 Prozent folgt die AfD vor der CDU mit 16 Prozent.


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Die Umfrage wurde zwischen dem 2. und dem 7. September 2021 mittels zufallsbasierter Telefon- und Online-Befragungen durchgeführt. Befragt wurden insgesamt 1180 Menschen, 768 Personen per Telefoninterview und 412 Personen per Online-Umfrage. Da mehr als 1000 Menschen quer durch alle Altersgruppen und Bildungsabschlüsse befragt wurden, gilt die Wahlumfrage als repräsentativ. (mp/jw)

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