Einsatzfahrzeuge der Polizei in Mecklenburg-Vorpommern. (Symbolbild)
Einsatzfahrzeuge der Polizei in Mecklenburg-Vorpommern. (Symbolbild)
  • Einsatzfahrzeuge der Polizei in Mecklenburg-Vorpommern. (Symbolbild)
  • Foto: dpa-Zentralbild | Stefan Sauer

Mann kracht mit Auto in Haus, schlägt Polizisten – und zeigt den Hitlergruß

Stark angetrunken ist ein 42-Jähriger Heiligabend mit seinem Auto in die Veranda eines Wohnhauses in Rossow (Landkreis Vorpommern-Greifswald) gekracht. Dann rastete der Mann auch noch komplett aus.

Wie das zuständige Polizeipräsidium Neubrandenburg am Sonntag mitteilte, war der 42-Jährige mit seinem Auto auf der B104 unterwegs, als er in dem Dorf zwischen Pasewalk und Löcknitz die Kontrolle über seinen Wagen verlor. Nachdem er eine Straßenlaterne touchiert hatte, sei er durch das geschlossene Hoftor des Anwesens direkt auf das Einfamilienhaus zugefahren, ehe der Vorbau das Stoppzeichen setzte. Die Veranda wurde bei dem Aufprall völlig zerstört, am Auto entstand Totalschaden.

Bei Pasewalk: Betrunkener Autofahrer rastet aus

Auf den Versuch der alarmierten Rettungskräfte, den Mann aus den Trümmern zu bergen, habe dieser aggressiv reagiert. Zudem habe er vor den Augen der Polizisten aus einer mitgeführten Flasche Wodka getrunken. Die Atemalkoholkontrolle kurz danach ergab 1,96 Promille. Auch nachdem der aus Neubrandenburg stammende Mann schließlich eigenständig aus dem Unfallwagen ausgestiegen war, beleidigte und bedrohte er die Beamten weiter und versuchte, sie zu treten. Er habe auch den Hitlergruß gezeigt und gerufen.


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Schließlich kam der Unfallfahrer in ein Krankenhaus. Nach Angaben der Polizei hatten Verhalten und Äußerungen des Mannes darauf schließen lassen, dass er dringender psychiatrischer Behandlung bedürfe. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Widerstandes, versuchten Angriffs auf Polizeibeamte, Beleidigung, Bedrohung, Volksverhetzung und Verwenden verfassungswidriger Kennzeichen eingeleitet.

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Die Fahrerlaubnis, die der Mann erst im Vorjahr zurückerhalten habe, sei sichergestellt worden. Der Gesamtschaden liegt bei rund 50.000 Euro. (dpa/mp)

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