Der Fernbus liegt umgekippt neben der A24. Drei Personen wurden schwer verletzt.
Der Fernbus liegt umgekippt neben der A24. Drei Personen wurden schwer verletzt.
  • Der Fernbus liegt umgekippt neben der A24. Drei Personen wurden schwer verletzt.
  • Foto: dpa-Zentralbild | Ralf Drefin

Im Norden: Bus auf Autobahn umgekippt – 18 Verletzte

Schreckmoment auf der A24 am Donnerstagmorgen: Gegen 06:45 Uhr ist zwischen Wöbbelin und Hagenow ein mit 24 Fahrgästen besetzter Fernbus von der Fahrbahn abgekommen und auf die Seite gekippt. 18 Menschen haben sich dabei verletzt.

Der Unfall hat sich in Fahrtrichtung Hamburg nahe des Parkplatzes „Schremheide“ ereignet. Wie es dazu kam, ist bislang unklar. Der Ersatzbusfahrer und zwei Fahrgäste wurden schwer verletzt, hieß es von der Polizei. Lebensgefahr bestehe bei ihnen nicht. Insgesamt 15 Fahrgäste erlitten leichte Verletzungen.

A24 in Richtung Hamburg: Bus umgekippt, Mann schwer verletzt

Der 59 Jahre alte Busfahrer blieb den Angaben zufolge äußerlich unverletzt. Allerdings fand die Polizei bei ihm Medikamente – nun werde mit einer Blutprobe geklärt, ob der Mann während der Fahrt möglicherweise unter deren Einfluss gestanden haben könnte. Tests auf Alkohol- und Drogenkonsum fielen bei dem Mann negativ aus, teilte die Polizei weiter mit.

Der umgekippte Bus war mit 24 Fahrgästen besetzt, es gab insgesamt 18 Verletzte. picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Ralf Drefin
Der umgekippte Bus war mit 24 Fahrgästen besetzt, es gab insgesamt 18 Verletzte.
Der umgekippte Bus war mit 24 Fahrgästen besetzt, es gab insgesamt 18 Verletzte.

Zahlreiche Rettungskräfte waren vor Ort. Alle Fahrgäste kamen zur Beobachtung in ein Schweriner Krankenhaus. Die leicht verletzten Personen sollen die Klinik allesamt voraussichtlich noch am Donnerstag wieder verlassen können.

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Die Fahrgäste wurden in einem Bus der Ludwigsluster Verkehrsbetriebe betreut. Der Fernbus sei in Polen gestartet und auf dem Weg nach Kopenhagen gewesen, teilte die Polizei mit. Gegen den Busfahrer wurde derweil Anzeige wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung erstattet.

Noch bis zum späten Nachmittag dauere es, den verunglückten Bus zu bergen, hieß es weiter. Die A24 ist in Fahrtrichtung Hamburg voll gesperrt. Die Autos unmittelbar hinter der Unfallstelle wurden im Laufe des Vormittags langsam an der Unfallstelle vorbeigeleitet. (sd/fbo/dpa)

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