Ein Feuerwehrmann stützt eine ältere Frau. Rettungskräfte sind während ihrer Einsätze immer wieder Respektlosigkeit und Anfeindungen ausgesetzt. (Symbolbild)
Ein Feuerwehrmann stützt eine ältere Frau. Rettungskräfte sind während ihrer Einsätze immer wieder Respektlosigkeit und Anfeindungen ausgesetzt. (Symbolbild)
  • Ein Feuerwehrmann stützt eine ältere Frau. Rettungskräfte sind während ihrer Einsätze immer wieder Respektlosigkeit und Anfeindungen ausgesetzt. (Symbolbild)
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Übergriffe auf Rettungskräfte: Wer keinen Respekt hat, muss bestraft werden

Behindert, beleidigt, beschimpft, bedroht: Es ist schon bitter, was sich Rettungskräfte bei Einsätzen alles bieten lassen müssen – und es ist ein Gradmesser dafür, wie fortgeschritten in einem Teil unserer Gesellschaft der moralische Verfall ist.

Früher war nicht alles besser, aber es war unumstritten, dass Feuerwehrleute und Sanitäter für Menschen in Not ihr Leben riskieren – und entsprechende Hochachtung wurde ihnen entgegengebracht. Heute ist bei immer mehr Mitmenschen der eigene Egoismus der Gradmesser.

Übergriffe auf Rettungskräfte: Sollten (finanziell) wehtun

Das fängt beim Ignorieren einer Rettungsgasse an oder beim Bepöbeln eines Rettungsteams, weil ihr Einsatzfahrzeug im Weg steht. Als jüngst Notarzt und RTW während eines Einsatzes die Fahrspur in einem Sülldorfer Wohngebiet blockierten, musste ein BMW-Fahrer wenden – und fuhr wildhupend davon. Und es hört auf, wenn Retter körperlich attackiert werden. Auch davon berichten die Einsatzkräfte immer öfter.

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Wir sollten uns an solche Auswüchse nicht gewöhnen. Die Mehrheit unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger bringt Rettungskräften den nötigen Respekt auch heute entgegen. Wer es nicht tut, sollte ihn dringend wieder lernen müssen – notfalls auch mithilfe von Strafen, die (finanziell) wehtun.

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