Das Rathaus von Grabow (Mecklenburg-Vorpommern)
Das Rathaus von Grabow (Mecklenburg-Vorpommern)
  • Das Rathaus von Grabow (Mecklenburg-Vorpommern)
  • Foto: Bernd Wüstneck/dpa

Feuerwerk beschädigt Rathaus im Norden

In Mecklenburg-Vorpommern ist es in der Silvesternacht zu zahlreichen Zwischenfällen gekommen. Rund 500 Einsätze zählte die Polizei. Etwa 40 Menschen wurden bei Unfällen, beim Abbrennen von Feuerwerk oder bei Schlägereien verletzt. In Grabow zerstörten Druckwellen einer Pyrotechnik-Explosion mehrere Scheiben des Rathauses.

Auch Scheiben eines benachbarten Gebäudes wurden dabei zerstört. Der Schaden wird auf 30.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Herbeiführens einer Sprengstoff-Explosion.

In Anklam (Landkreis Vorpommern-Greifswald) entstand vermutlich beim Böllern ein Brand auf einem Balkon in der vierten Etage eines Mehrfamilienhauses und richtete schätzungsweise 50.000 Euro Schaden an.

Silvesternacht: Rund 500 Polizei-Einsätze in Meck-Pomm

In Carpin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) gerieten ein Carport und ein darunter abgestelltes Auto in Brand. Auch eine Solaranlage, ein Zwinger und die angrenzende Wohnhauswand seien von den Flammen beschädigt worden. Der Schaden belaufe sich auf etwa 150.000 Euro. In dem Fall geht die Polizei allerdings nicht von einer Straftat, sondern von einem Unglück aus. Die Ursache war zunächst unklar.

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In Rostock setzten Unbekannte einen im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses abgestellten Kinderwagen in Brand. Ein Hausbewohner erlitt eine Rauchvergiftung und wurde ins Krankenhaus gebracht. In Storkow (Landkreis Vorpommern-Greifswald) brannte ein Auto komplett aus – die Polizei vermutet, dass es durch einen Feuerwerkskörper Feuer fing. (dpa)

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