Ausgebranntes Mehrfamilienhaus in Stralsund.
  • Der Brand in einem Mehrfamilienhaus in Stralsund verursachte einen Millionenschaden.
  • Foto: picture alliance / dpa/Stefan Sauer

Millionen-Schaden: Haus in Stralsund abgebrannt

In der Nacht zu Montag hat ein Brand ein Mehrfamilienhaus in Stralsund zerstört. Nach ersten Ermittlungen brach das Feuer kurz nach Mitternacht auf einem Balkon aus und griff auf den Dachstuhl über. Der Schaden wird auf rund eine Million Euro geschätzt. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung.

Das Wohnhaus im Stadtteil Tribseer Vorstadt im Südwesten von Stralsund sei nicht mehr bewohnbar. Der Schaden wurde zunächst auf rund eine Million Euro geschätzt.

Zwölf Personen während des Brandes im Haus

Zur Brandzeit hielten sich laut Polizei zwölf Bewohner in dem mehrgeschossigen Wohnhaus auf. Sieben Frauen und Männer hätten sich selbst retten können, fünf Bewohner holten die Einsatzkräfte aus dem brennenden Gebäude. Als die Feuerwehren anrückten, habe der Dachstuhl bereits in Flammen gestanden. Am Montagmorgen war der Brand dann gelöscht.

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Die Bewohner wurden vorübergehend in einem Motel untergebracht. Ob sie noch Teile ihres Besitzes aus dem zerstörten Haus holen dürfen, war zunächst unklar, da auch die Hausstatik noch geprüft werden muss. Die Staatsanwaltschaft ordnete an, dass ein Brandgutachter die Ruine untersuchen und die genaue Brandursache ermitteln soll. (dpa/jw)

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