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  • Foto: picture alliance / Daniel Naupol

Gute Nachricht: Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle massiv gesunken

Eine erfreuliche Nachricht aus dem Norden: Die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle in Mecklenburg-Vorpommern ist 2019 im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken. Während im Jahr 2018 noch elf Menschen bei der Arbeit ums Leben gekommen sind, waren es im vergangenen Jahr deutlich weniger. 

Wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) berichtete, kamen im Vorjahr nach vorläufigen Erhebungen fünf Menschen durch Arbeitsunfälle ums Leben, davon starb ein Beschäftigter auf dem Nachhauseweg. 2018 waren noch elf Menschen bei der Arbeit ums Leben gekommen – sieben davon auf dem Bau. Im vergangenen Jahr gab es im Baugewerbe keinen tödlichen Arbeitsunfall.

Mecklenburg-Vorpommern: Tödliche Arbeitsunfälle werden weniger

Insgesamt hat sich die Anzahl schwerer und tödlicher Arbeitsunfälle allerdings kaum verändert: Im vergangenen Jahr wurde das Amt über 69 Fälle informiert – nur einer weniger als 2018. Wegen der geringen Fallzahlen lassen sich aber keine Tendenzen zur Qualität des Arbeitsschutzes in den Firmen ableiten, sagt Lagus-Chef Heiko Will. „In den Jahren, in denen es den einen oder anderen tödlichen Arbeitsunfall mehr gab, haben wir immer wieder darauf verwiesen, dass dies nicht mit Verschlechterungen des Arbeitsschutzes in unserem Bundesland gleichzusetzen ist.“

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Als schwere Arbeitsunfälle gelten Zwischenfälle, die eine Arbeitsunfähigkeit von mehr als drei Tagen nach sich ziehen. In solchen Fällen seien Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet, das Lagus und den für das Unternehmen zuständigen Unfallversicherungsträger zu informieren, heißt es. (dpa/mhö)

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