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  • Foto: picture alliance / Daniel Bockwo

Drama nach Frontal-Crash: Ärzte kämpfen vergebens um das Leben eines Kindes (3)

Barth –

Was für ein schreckliches Unglück: Am Pfingstsonntag gab es in Barth (Landkreis Vorpommern-Rügen) einen schweren Verkehrsunfall mit einem VW und einem Citroen. Im Citroen saß ein dreijähriges Kind, das den Frontalzusammenstoß nicht überlebte. Mutmaßlich war ein Fehler des VW-Fahrers beim Überholen die Ursache der Tragödie.

Gegen 16.35 Uhr wurde die Polizei an die Unfallstelle auf der L23 beordert. Ein 56-jähriger VW-Fahrer fuhr aus Löbnitz in Richtung Barth und geriet aus noch ungeklärter Ursache hinter der Abzweigung nach Kenz auf die Gegenfahrbahn. Dabei übersah er einen 44-jährigen Citroen-Fahrer und krachte frontal mit dem anderen Fahrzeug zusammen.

Drama in Barth: Kleines Kind (3) stirbt nach Frontal-Crash

Die jeweiligen Fahrer und deren Beifahrerinnen mussten schwer verletzt in umliegende Krankenhäuser eingeliefert werden. Für ein 3-jähriges Kind aus dem Citroen kam jede Hilfe zu spät: Es wurde zunächst von einem Notarzt reanimiert, verstarb jedoch noch am Unfallort an seinen Verletzungen.

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Vorläufig wurde ein Fehler beim Überholen als Unfallursache festgestellt. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen. Durch den Unfall entstand ein Schaden von rund 15.000 Euro. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrtüchtig und wurden abgeschleppt. (mhö)

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