Auch in diesem Jahr wieder keine Flammen gegen böse Geister. Das Osterfeuer wurde dieses Jahr bereits im Landkreis Uelzen verboten. (Symbolbild)
  • Auch in diesem Jahr wieder keine Flammen gegen böse Geister. Das Osterfeuer wurde dieses Jahr bereits im Landkreis Uelzen verboten. (Symbolbild)
  • Foto: picture-alliance / dpa/dpaweb

Corona-Regeln: Erster Landkreis im Norden verbietet erneut Osterfeuer

Wieder keine Osterfeuer im Kreis Uelzen: Angesichts der hohen Corona-Zahlen hat der Landkreis wie schon im Vorjahr vorsorglich die Osterfeuer verboten. Die Verwaltung gibt Tipps, wozu der Baum- und Strauchschnitt stattdessen verwendet werden kann.

„Bereits aus heutiger Sicht ist absehbar, dass das Zusammentreffen von größeren Menschengruppen am Osterwochenende Anfang April im Hinblick auf das Infektionsgeschehen nicht verantwortbar sein wird“, sagte Landrat Heiko Blume laut Mitteilung am Mittwoch. Der Landkreis wies bereits jetzt darauf hin, dass in diesem Jahr auch kein Strauchschnitt für Osterfeuer gesammelt werden dürfe.

Osterfeuer im Norden verboten: Düngen statt Brauchtumspflege

„Bitte verwerten Sie Strauch- und Baumschnitt nach Möglichkeit auf Ihren eigenen Grundstücken. Überlegen Sie, ob Sie gemeinsam mit Nachbarn einen Häcksler mieten, um den Baum- und Strauchschnitt zu wertvollem Mulch- und Düngematerial zu verwandeln“, hieß es. Die Verbrennung von pflanzlichen Abfällen ohne Genehmigung stelle eine Ordnungswidrigkeit dar und könne mit einer Geldbuße geahndet werden.

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Ebenso sei es verboten, pflanzliche Abfälle im Wald oder der freien Landschaft zu entsorgen. Nachdem im Kreis Uelzen die Inzidenz auf mehr als 200 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen gestiegen war, wurden zuletzt schärfere Einschränkungen für Alten- und Pflegeheime verfügt. (dpa)

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