Die zwei weiblichen Tigerbabys gehen vorsichtig aus dem Eingang in ein Außengehege.
  • Die zwei weiblichen Tigerbabys gehen vorsichtig aus dem Eingang in ein Außengehege.
  • Foto: dpa/Georg Wendt

Hagenbecks Tigerbabys: Zum ersten Mal im Außengehege

Viel war von ihnen noch nicht zu sehen. Doch in den nächsten Wochen und Monaten dürften die Tigerbabys im Tierpark Hagenbeck zu kleinen Stars werden. Nach zwei Monaten im Innenbereich können die Tigermädchen jetzt auch das Außengelände erkunden.

Die zwei Monate alten Tigerbabys des Hamburger Tierparks Hagenbeck haben am Freitag erstmals den Innenbereich ihres Gegehes verlassen und dabei zumindest kurz frische Luft geschnuppert. Wildes Herumtollen und neugieriges Erkunden haben sich die beiden Tigermädchen aber noch nicht getraut.

Hagenbeck: Tigerbabys schnuppern frische Luft

Die Fotografen und Besucher mussten lange auf die ersten Schritte warten. Die kleinen Sibirischen Tigerinnen wollten ihr Freigehege erstmal nur aus sicherer Entfernung anschauen. Auch Mama Maruschka war von dem Trubel nicht angetan und fauchte die vielen Besucher wütend an.

Mama Maruschka war der Trubel um ihre zwei Babys zu viel.
Mama Maruschka war der Trubel um ihre zwei Babys zu viel.

Es gehe dem Nachwuchs gut, die beiden seien munter und sehr gut gewachsen, wie eine Tierärztin am Freitag im Tierpark sagte. Sie wiegen mittlerweile schon sechs bis sieben Kilogramm. Die beiden kleinen Tigerinnen sind noch namenlos. Vier Namen seien aber schon in der engeren Auswahl, werden aber noch nicht verraten, wie eine Tierparksprecherin sagte. Über den künftigen Namen der beiden dürfen Besucher und Interessierte bald im Tierpark und online abstimmen.

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Im Tierpark Hagenbeck leben derzeit vier Sibirische Tiger. Die Tierart ist den Angaben zufolge die größte der noch nicht ausgestorbenen Tigerarten. Von einst neun sollen nur noch sechs existieren.

Mit dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP), an dem auch der Hagenbeck beteiligt ist, soll die genetische Vielfalt bedrohter Arten gesichert werden. Zuletzt waren die im Tierpark geborenen Tiger deshalb auch in Zoos anderer Länder gegeben worden.

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