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  • Foto: Patrick Sun

Wegfall von Parkplätzen: An Mega-Verkehrsachse – Altona bekommt einen neuen Radweg

Altona –

Die Max-Brauer-Allee gehört zu den verkehrsreichsten Straßen in Hamburg. Doch für Autofahrer wird es bald enger werden. Ein Umbau soll mehr Platz für Fußgänger, Radfahrer und Busse schaffen. Da sich die Baumaßnahmen aber verzögern, wird jetzt erst einmal eine temporäre Lösung umgesetzt: Pop-Up-Bikelanes. Das Beschloss die Bezirksversammlung Altona auf Initiative der Grünen mit den Stimmen von SPD, Linke und FPD. 

Wie in der Pressemitteilung der Grünen erklärt wird, sollen im südlichen Abschnitt der Max-Brauer-Allee temporäre Radfahrstreifen eingerichtet werden. Diese sollen den Radfahrern mit einer Mindestbreite von 2,50 Metern ausreichend Platz bieten. Im Vergleich zu den geplanten dauerhaften Radfahrstreifen sollen auch die temporären Spuren den Radfahrer mit Verkehrsleit- oder Absperrelementen schützen.

Pop-Up-Bikelane in Altona: Noch in diesem Herbst werden die ersten Radstreifen eingerichtet

SPD-Abgeordneter Dennis Mielke ist Befürworter des Beschlusses: „Bis zur Fertigstellung der neuen Veloroute über die umgebaute Max-Brauer-Allee ist es richtig, schon heute, die Velorouten durch Altonas Zentrum zu verbinden. Ein temporärer Fahrradstreifen sorgt hier für eine übersichtlichere Verkehrsführung und erhöht damit die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer.

Video: Autofreie Innenstadt – das denken die Hamburger darüber

Neben der neuen Radspur wird es auch für die Busse weiter Erleichterung geben. Laut Pressemitteilung soll in der Max-Brauer-Allee zwischen Bahnhof Altona und Holstenstraße der Bussonderstreifen zeitlich ausgedehnt werden, bis der Umbau der Max-Brauer-Allee dort ab Frühjahr 2021 erfolgt. Die Verschiebung der eigentlich für Mai, nach der Fertigstellung des Lessing-Tunnels, geplanten größeren Baumaßnahme an der Kreuzung hat die Corona-Situation zu verantworten. 

Max-Brauer-Allee: Große Baumaßnahme verzögert sich wegen Corona

„Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) hatte geplant, mit dem kompletten Umbau der Kreuzung an der Max-Brauer-Allee direkt im Anschluss zu beginnen, es kam in den letzten Wochen und Monaten aber, unter anderem auch Pandemie-bedingt, zu Verzögerungen, die einen Baustart erst im November erlaubt hätten“, sagte Verkehrsbehördensprecher Christian Füldner vor wenigen Monaten der MOPO. Vor dem Winter hätte der Bau-Beginn aber keinen Sinn ergeben.

Altona: Das wird sich mit dem Umbau an der Max-Brauer-Allee ändern

Deswegen der Termin im Frühjahr. Dann wird durch einen Mega-Umbau auf der stark befahrenden Straße einiges passieren. Zwischen Ehrenbergstraße und Königsstraße wird den Autofahrern dann ein Fahrstreifen weggenommen, der dann zu einer Radspur umgewandelt werden soll.

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Auch Busse bekommen laut Plan eine auf 4,75 Meter verbreiterte Spur, die aber auch die Radfahrer nutzen sollen. Doch da ist noch nicht alles. Um weiteren Platz für Radfahrer und Busse zu schaffen, sollen zudem 72 von 232 Parkplätzen wegfallen. (maw)

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