Ein Müllwagen der Hamburger Stadtreinigung fährt in eine Seitenstraße hinein. (Symbolbild)
Ein Müllwagen der Hamburger Stadtreinigung fährt in eine Seitenstraße hinein. (Symbolbild)
  • Ein Müllwagen der Hamburger Stadtreinigung fährt in eine Seitenstraße. (Symbolbild)
  • Foto: IMAGO / Hanno Bode

Parkgebühren, Müllabfuhr: Das wird in Hamburg jetzt teurer

Neues Jahr, neue Gebührenordnung in Hamburg: Zum 1. Januar 2023 erhöht die Stadt die Preise für einige Leistungen. Betroffen sind unter anderem die Reinigung öffentlicher Wege, die Beseitigung von Schmutz- und Niederschlagswasser und die Entsorgung des Hausmülls.

„Die Gebührenanpassungen erfolgen mit Augenmaß“, betont Finanzsenator Andreas Dressel (SPD). Hamburg müsse das „gebührenrechtliche Kostendeckungsprinzip berücksichtigen“, bewege sich dabei allerdings „in einem vertretbaren Rahmen“.

Zum 1. Januar 2023: Hamburg passt Gebührenordnung an

Die Parkgebühren bleiben in Hamburg unverändert, es gibt allerdings eine neue Gebührenzone. An ausgewählten Automaten führt die Stadt zudem ein Wochenticket ein, mit dem je nach Zone für 24 oder 30 Euro sieben aufeinanderfolgende Tage lang geparkt werden darf.

Für die Wegereinigung steigen die Gebühren zum Jahreswechsel um durchschnittlich 1,8 Prozent. Betroffen sind Wege, für die die Stadtreinigung zuständig ist. Viel tiefer sollen die Hamburger:innen jedoch nicht in die Tasche greifen müssen: Für ein Einfamilienhaus, dessen Grundstück an der Front 15 Meter breit ist und dessen Weg wöchentlich gereinigt wird, sollen die Mehrkosten bei 1,80 Euro pro Jahr liegen.

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Auch die Hausmüllentsorgung wird zum 1. Januar teurer – und steigt im Schnitt um 2,4 Prozent an. Einen Hamburger Durchschnittshaushalt soll das der Stadt zufolge 4,92 Euro mehr im Jahr kosten. Die Gebühren für die Beseitigung von Schmutzwasser steigen zum Jahreswechsel um 2,3 Prozent auf 2,19 Euro je Kubikmeter. Bei Niederschlagswasser erhöht Hamburg die Gebühr um 2,7 Prozent von 0,74 Euro auf 0,76 Euro je Quadratmeter.

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