Vielleicht müssen bald auch Kunden der Hamburger Sparda-Bank Negativzinsen zahlen.
  • Vielleicht müssen bald auch Kunden der Hamburger Sparda-Bank Negativzinsen zahlen.
  • Foto: picture alliance/dpa

Vorstand in Sorge: Müssen Hamburger Sparda-Bank-Kunden bald Negativzinsen zahlen?

Obwohl es keine Zinsen mehr gibt, wächst das Einlagengeschäft. Jetzt machen sich immer mehr Banken Sorgen um Negativzinsen. Geht es bald auch den Hamburger Sparda-Kunden ans Ersparte?

Im vergangenen Jahr nahmen die Einlagen um 5,7 Prozent auf 3,72 Milliarden zu, wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet. Schon jetzt müssen viele Banken Negativzinsen für ihre Einlagen an die Europäische Zentralbank (EZB) zahlen und geben diese teilweise an ihre Kunden weiter. Auch die 280.000 Kunden der Hamburger Sparda-Bank könnte das bald betreffen.

Geldpolitik der EZB könnte bald Sparda-Kunden treffen

„Sollte die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Geldpolitik verschärfen, werden wir Negativzinsen für Beträge ab 50.000 Euro auf den Konten einführen müssen“, verkündet Oliver Pöpplau, Vorstandschef der Sparda-Bank Hamburg, gegenüber dem „Abendblatt“. Der aktuelle Negativzins liegt bei minus 0,5 Prozent, wenn er sich weiter in Richtung minus 0,6 Prozent entwickelt, müsse das Geldinstitut handeln.

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Doch noch will die Sparda-Bank Hamburg weiterhin ihr kostenloses Girokonto anbieten. Nur für die EC-Karte müssen die Kunden zehn Euro im Jahr zahlen. Allerdings verabschieden sich immer mehr Sparda-Banken von kostenlosen Kontomodellen, auch wenn sie lange Zeit für diese standen. (mp)

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