Die Polizei stellte den Raser in Bahrenfeld. (Symbolfoto)
  • Die Polizei stellte den Raser in Bahrenfeld. (Symbolfoto)
  • Foto: dpa

Und dann gab’s auch noch Tränen: Fahrer gibt Wasser statt Urin beim Drogentest ab

Bahrenfeld –

Hätte er sich mal lieber an die Geschwindigkeitsbeschränkung gehalten: Die Polizei stoppte am Dienstagabend in Bahrenfeld einen Audi A6, der zu schnell unterwegs war. Bei der Überprüfung des Fahrers stellten die Beamten mehrere Vergehen fest. 

Laut einer Pressemeldung der Polizei geschah der Vorfall gegen kurz vor 21 Uhr. Der Besatzung eines Streifenwagens fiel auf der A7 ein Audi auf, der mit Tempo 100 durch die Baustelle raste – erlaubt sind hier 60 Km/h. An der Anschlussstelle Volkspark lotsten die Beamten ihn zur Überprüfung in die Schnackenburgallee.

Autofahrer versucht Polizisten bei Drogentest zu täuschen

Hier kam es dann ganz dicke führ den Fahrer (29). Im Wagen entdeckten die Polizisten zwei leere Whisky-Cola Dosen. Ein Atemalkoholtest ergab 0,19 Promille. Weil auf dem Beifahrersitz auch noch Marihuanakrümel gefunden wurden, sollte ein Drogenvortest mittels Urinprobe durchgeführt werden.

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Polizei stellt Auto sicher

Doch bei der Probe versuchte der Mann ein Täuschungsmanöver und gab den Beamten einen Becher mit Wasser zurück. Das blieb natürlich nicht unentdeckt. Eine Blutprobe wurde angeordnet. Im weiteren Verlauf der Fahrzeugdurchsuchung, bei der auch ein Spürhund des Zolls beteiligt war, wurden dann noch zwei sogenannte Tränen Kokain entdeckt. In einer Träne befindet sich in der Regel rund ein Gramm Kokain. Das Auto wurde sichergestellt.

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