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Die Kennedybrücke in Hamburg (Symbolbild)
  • Die Kennedybrücke in Hamburg – mit der Elphi im Hintergrund (Symbolbild)
  • Foto: dpa

Tourismus im Norden: Dickes Minus für alle – mit einer Ausnahme

Der Tourismus kommt nach der Corona-Pandemie noch nicht wieder richtig in Schwung. Die Zahlen der Übernachtungen liegen in fast allen Bundesländern noch unter dem Niveau von 2019 – nur ein Bundesland im Norden darf jubeln. Hamburg steht eigentlich auch wieder ganz gut da.

In der Hansestadt wurden 2022 insgesamt 14.574.729 Übernachtungen verzeichnet. Das sind zwar fast doppelt so viele wie 2021 (7.480.249) aber 4,5 Prozent weniger als vor der Corona-Pandemie (15.267.308). Dies geht aus einem Ländervergleich hervor, den das Statistikamt Nord am Dienstag veröffentlicht hat.

Gästeübernachtungen: Nur Schleswig-Holstein schon wieder topp

Das einzige Bundesland in Deutschland, das schon wieder mehr Übernachtungen als 2019 verzeichnen konnte, ist Schleswig-Holstein. Dort lag die Zahl der Gäste-Übernachtungen 2022 mit 32,1 Millionen um 1,2 Prozent über dem Ergebnis im Vor-Corona-Jahr (31.686.602). In den anderen Ländern waren hingegen deutliche Rückgänge zu verzeichnen.

In Mecklenburg-Vorpommern betrug das Minus fast sieben Prozent und in Niedersachsen mehr als sechs Prozent. Die südlichen Tourismus-Länder Bayern und Baden-Württemberg registrierten Rückgänge um jeweils fast neun Prozent. Schlusslicht war das stark vom Auslandstourismus geprägte Berlin mit minus 22,3 Prozent. Im Bundesdurchschnitt sank die Zahl der Übernachtungen um 9,1 Prozent.

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Große Unterschiede gab es in Schleswig-Holstein zwischen den Städten und Kreisen. In Schleswig-Flensburg (plus 30,7 Prozent), Steinburg (14,6) und Flensburg (11,1) stiegen die Übernachtungszahlen verglichen mit dem Jahr 2019 besonders deutlich. Stormarn (- 17,0 Prozent), Neumünster (- 15,4) und Segeberg (- 12,5) verfehlten das Vor-Corona-Niveau klar. Die größten Städte Kiel und Lübeck legten um fünf beziehungsweise neun Prozent zu. (dpa/rei)

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