Visualisierung des geplanten neuen Bürokomplexes Hammer Heart in Hammerbrook.
  • So könnte das Bauprojekt „Hammer Heart“ an der Nordkanalstraße in ein paar Jahren aussehen.
  • Foto: GRAU Visuals

Spektakuläres Projekt: Durch diesen Bürokomplex soll die S-Bahn fahren

Hammerbrook bekommt ein neues Herz. Auf gut 4100 Quadratmetern soll ein Komplex entstehen, in den unter anderem Büros und Cafés ziehen. Auch für die Kultur ist Platz in den Entwürfen, die die Architekten am Montag in Hamburg der Öffentlichkeit vorstellten. Spektakulär: Die S-Bahn soll künftig mitten hindurch führen.

Angedacht ist, dass das „Hammer Heart“ genannte Bauprojekt um das S-Bahn-Viadukt in Hammerbrook herum entsteht. Zwischen Spaldingstraße und Nordkanalstraße liegt das erste, rund 2450 Quadratmeter große Grundstück, das zweite ist zwischen Nordkanalstraße und Albertstraße angesiedelt und umfasst rund 1640 Quadratmeter.

„Hammer Heart“ führt Hammerbrook in die Zukunft

Sind die Gebäude erst einmal fertiggestellt, sollen sie insgesamt rund 29.000 Quadratmeter Platz bieten. Durchsetzen konnte sich Ende Oktober unter zehn Büros der Entwurf des Berliner Architekten Jan Wiese. Die Kosten sollen nach aktuellen Planungen bei rund 200 Millionen Euro liegen.


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Bis tatsächlich gebaut wird, dauert es allerdings noch: Vor Ende 2024 sei nicht mit dem Beginn der Hochbauarbeiten zu rechnen, erklärten die ABG Real Estate Group und die Köhler & von Bargen Unternehmensgruppe, die das Projekt gemeinsam betreiben. Die Fertigstellung sei für 2027 avisiert.

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Bis es soweit ist, liefern Visualisierungen erste Eindrücke. Neben dem Verlauf des S-Bahn-Viadukts sticht insbesondere das gestaffelte Bürogebäude an der Nordkanalstraße als Hochpunkt ins Auge. In einer Art „Stadtvitrine“ bietet das Projekt hinter Glasfassaden Möglichkeiten, um Ausstellungen oder Konzerte umzusetzen.

Aktuell deutet an der Spaldingstrasse Ecke Hammerbrookstrasse noch nichts auf das spektakuläre Projekt hin.
Aktuell deutet an der Spaldingstraße/Ecke Hammerbrookstraße noch nichts auf das spektakuläre Projekt hin.

Hamburgs Oberbaudirektor Franz-Josef Höing zeigte sich mit den Entwürfen der Architekten zufrieden: „Die architektonische Gestik ist äußerst fein und überzeugt mit einer gewissen Leichtigkeit. Die gute Proportionierung des Sockels im Verhältnis zur Bahntrasse und der Gebäudekörper untereinander sind große Stärken des Entwurfs.“

Projekt „Hammer Heart“ stellt Politik zufrieden

Michael Mathe, Leiter Stadt- und Landschaftsplanung des Bezirksamts Hamburg-Mitte, sieht Hammerbrook mitten in einem „dynamischen Entwicklungsprozess“. Das Bauprojekt „Hammer Heart“ helfe dabei, den Stadtteil attraktiver zu gestalten, indem es neue gastronomische, kulturelle und Freizeitangebote anzieht. Auch als wichtiger Büro-Standort werde Hammerbrook damit gestärkt.

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