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Ein Geldbeutel mit Scheinen. Drei 20 Euro Scheine, zwei 50 Euro Scheine, insgesamt 160 Euro
  • Der Verbrauch steigt, die Gaspreisbremse ist ausgelaufen. Verbrauchern drohen hohe Nachzahlungen. (Symbolbild)
  • Foto: pressefoto_korb | Micha Korb

„Sparsamkeit vorbei“: Hamburger heizen wieder deutlich mehr – Kosten steigen

Die Hamburger mögen es anscheinend warm. Im Vergleich zum Vorjahr heizen sie um zehn Prozent mehr, obwohl die Kosten steigen. Aber: Die Gaspreisbremse ist ausgelaufen – vielen Verbrauchern drohen Nachzahlungen!

„Die Sparsamkeit beim Heizen während des Krisenwinters 2022/23 wiederholt sich nicht“, erklärt Hagen Lessing, Geschäftsführer von Ista, einem weltweit vertretenen Dienstleister zur Abrechnung von Energiekosten.

Etwa zehn Prozent heizen die Hamburger mehr als im vergangenen Jahr. Das ergibt eine Auswertung des Unternehmens. Wetter und Witterung werden in dieser Analyse herausgerechnet, das macht den Verbrauch zwischen den Jahren vergleichbar.

Nachzahlungen möglich – Experte rät zu bewusstem Heizen

Aber dieses Heizverhalten kann zu Nachzahlungen führen, sagt Lessing. Denn zum 31. Dezember 2023 ist die Gaspreisbremse ausgelaufen. Damit ist der Gaspreis nicht mehr gedeckelt – er kann also auch höher als 9,5 Cent pro Kilowattstunde liegen.

Lessing mahnt: „Für das Heizjahr 2024 drohen vor allem bei Erdgas ungeahnte Kostensteigerungen, aber auch für Fernwärmekunden ist seit dem Jahreswechsel Vorsicht geboten.“ Er rät Mietern, ihre Heiz-Tarife zu überprüfen. Auch sollten die Hamburger bewusst heizen, um Nachzahlungen zu vermeiden.

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Eine Möglichkeit um den eigenen Verbrauch im Blick zu behalten: Eine monatliche Übersicht über das eigene Heizverhalten. Darauf haben Mieter Anspruch, wenn in ihrem Gebäude ein fernauslesbare Heizkostenverteiler installiert ist. (mp)

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