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Zwei junge Männer machen einen Kopfsprung ins Schwimmbecken des Kauf-Freibades
  • Das Kaifu-Freibad (Archivbild)
  • Foto: picture alliance/dpa/Georg Wendt

So lange haben Hamburgs Freibäder noch auf – so geht es in den Hallenbädern weiter

Nachdem seit Sonntag Hamburgs klassische Freibäder geschlossen sind, bleibt Badegästen, die gerne draußen schwimmen, nun noch rund 14 Tage die Möglichkeit, Ganzjahresbäder mit integriertem Freibad zu besuchen. Die Saison-Bilanz ist eher durchwachsen: Nach schwierigen Jahren mit Corona-, Energie- und Personalkrise wollte in diesen Sommer das Wetter nicht so recht mitspielen.

Aber ganz vorbei ist der Sommer zum Glück noch nicht. „Wenn sich die Temperaturen bei um die 20, 21 Grad halten und es nachts nicht zu kalt wird, dann werden wir noch zehn bis 14 Tage haben“, sagte Bäderland-Sprecher Michael Dietel. Über mehr Besucher:innen würde sich der Badbetreiber Bäderland durchaus freuen, denn die Freibadsaison war sehr durchwachsen.

Bäderland: Sommersaison war 2023 durchwachsen

„Es war ja fast unerwartet und doch erhofft, dass die vergangene Woche nochmal so schön war. Aber der Sommer davor war – abgesehen vom Juni – wettermäßig recht traurig“, sagte Dietel weiter. Deshalb habe es in der zweiten Sommerhälfte auch eher wenig Gäste in den Freibädern gegeben. Auch mehrere Spitzentage mit vielen Besucher:innen konnte Bäderland in dieser Saison nicht zählen. „Es gab mal einen besucherstarken Tag im Juni, aber da waren noch keine Sommerferien.“ Konkrete Zahlen nannte Bäderland nicht.

Trotz der eher schlechten Besucherzahlen sind aber doch mehr Menschen in die Freibäder geströmt als noch 2022. Ein Grund: Im vergangenen Jahr wurde es erst spät sommerlich warm, die Freibäder hatten erst sehr viel später geöffnet. Zudem habe sich das Verhalten der Besucher nach der Corona-Krise im laufenden Jahr fast normalisiert.

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Angesichts der nun geschlossenen Freibäder können gleichzeitig andere Bäderland-Bäder wieder länger öffnen. „Dadurch, dass wir jetzt schon vier Freibadstandorte geschlossen haben, können wir mehr Hallenbäder öffnen.“

So sind etwa das Holthusenbad und das Festland wieder normal geöffnet. Diese Bäder waren bislang fünf statt sieben Tage pro Woche geöffnet, um Energie zu sparen und weil viele Mitarbeiter:innen krank waren. Bäderland betreibt insgesamt Schwimmbäder an 25 Standorten in Hamburg, darunter Ganzjahresbäder, sogenannte Kombibäder mit Hallen- und Freibad sowie Freibäder. (alp/dpa)

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