Visualisierung: So könnte das Museum der Arbeit in Zukunft aussehen.
  • Diese Visualisierung zeigt, wie das Museum der Arbeit in Zukunft aussehen könnte.
  • Foto: Sprinkenhof GmbH

So könnte ein Museum in Hamburg bald aussehen

Seit einem Vierteljahrhundert stellt das Museum der Arbeit auf dem ehemaligen Gelände der New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie Ausstellungen zur Industrie-, Technik- und Sozialgeschichte. Zum Jubiläum entsteht im Torhaus des Museums ein neuer Museumsbereich. Die Eröffnung ist für 2023 geplant.

Rund 6,7 Millionen Euro kostet die denkmalgerechte Sanierung am Torhaus des ehemaligen Fabrikgeländes. 3,82 Millionen Euro stammen aus Mitteln der Bundesregierung, weitere 2,85 Millionen Euro trägt die Stadt Hamburg. Bis 2023 soll damit ein neuer Bereich des Museums der Arbeit entstehen, der Räumlichkeiten für Gastronomie und das neue „Forum Zukunft gestalten“ beinhaltet. Dort sollen regelmäßig wechselnde Themeninseln immer neue Fragestellungen aufgreifen. Auch für Workshops, Gesprächsrunden oder After Work-Veranstaltungen sei in den neuen Räumlichkeiten Platz.

Hamburger Museum der Arbeit: Bund fördert Modernisierung

Außerdem sollen sogenannte Kompetenzwerkstätten in den Bereichen „Technik“ und „Kreativität“ entstehen, die die Fragen zur Zukunft der Arbeit thematisieren. Besucherinnen und Besucher können sich dort selbst ausprobieren und Erfahrungen mit unterschiedlichen Techniken und Materialien sammeln. Für die konzeptionelle und inhaltliche Gestaltung bekommt das Museum zudem 250.000 Euro aus Mitteln der Innovationsoffensive Museen der Kulturbehörde.


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„In diesem Projekt verbindet sich die Verantwortung für historische Industriekultur mit den Möglichkeiten einer behutsamen denkmalgerechten neuen Gestaltung, die Raum für Begegnungen schafft“, sagte Claudia Roth (Grüne), Staatsministerin für Kultur und Medien.

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Kultursenator Carsten Brosda (SPD) freute sich, dass sich das Museum der Arbeit nun weiter in die Stadtgesellschaft öffne. „Hamburg bekommt einen attraktiven Ort, an dem wir darüber diskutieren können, wie unterschiedlich sich die Folgen auf einzelne Branchen und Berufe auswirken und welche Antworten wir als Gesellschaft auf diese Umbrüche finden wollen und finden können.“

„Mit der denkmalgerechten Sanierung des Torhauses wird der Erhalt des letzten unsanierten Gebäudes eines für Hamburg wichtigen Fabrikensembles und Industriedenkmals gesichert. Die Verlagerung der Museumsgastronomie, das Schaffen neuer Kompetenzwerkstätten und des ‚Forums Zukunft gestalten‘ ist dabei der erste Schritt einer umfassenden Modernisierung der Museumsgebäude und seiner Dauerausstellungen“, erklärte Museumsdirektorin Rita Müller.

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