Hamburgs rot-grüner Senat berät am Freitag in einer Sondersitzung über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise. 
  • Hamburgs rot-grüner Senat berät am Freitag in einer Sondersitzung über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise. 
  • Foto: imago images/Chris Emil Janßen

Senat trifft sich zu Sondersitzung: Mit welchen Lockerungen dürfen wir jetzt rechnen?

Hamburgs rot-grüner Senat berät am Freitag um 14.30 Uhr in einer Sondersitzung über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise. Angesichts sinkender Infektionszahlen soll es auch um Lockerungen bei den Auflagen gehen.

Sofern möglich möchte der Senat als erstes die seit Karfreitag von 21 bis 5 Uhr geltenden Ausgangsbeschränkungen zurücknehmen. Dann sollen Einschränkungen an Schulen und Kitas fallen gelassen sowie vollständig Geimpfte und Getestete gleichgestellt werden.

Hamburger Senat berät über Lockdown-Lockerungen

Beim Erstellen eines Fahrplans zum weiteren Vorgehen sollen auch Perspektiven für coronabedingt geschlossene Geschäfte zur Sprache kommen. Nach der Sitzung will Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) die Ergebnisse der Öffentlichkeit vorstellen (gegen 17 Uhr).

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Voraussetzung für Lockerungen ist, dass die Sieben-Tage-Inzidenz mindestens an fünf aufeinander folgenden Werktagen den Wert von 100 unterschreitet und das Infektionsgeschehen stabil ist. Nach Berechnungen des Robert Koch-Instituts liegt Hamburg bereits seit neun Tagen unter der 100er Marke.

Inzidenz unter Hundert: Senat setzt auf eigene Berechnungen

Für den Senat sind diese Zahlen jedoch nicht ausschlaggebend, er setzt auf eigene Berechnungen. Und danach kam die Hansestadt am Donnerstag mit 89,5 erst den zweiten Tag in Folge auf einen Wert von unter 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. (dpa) 

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