Inhaber steht vor Restaurant Erika's Eck
  • Es geht weiter: Inhaber Stefan Wilms (54) hat provisorische Planen an seinem Restaurant aufgehängt.
  • Foto: Florian Quandt

Schilder weg – Sorge um Hamburger Kult-Lokal

„‚Erika’s Eck‘ macht dicht, die Schilder sind alle weg!“ Leser meldeten sich in der Redaktion, besorgt, dass das KultRestaurant in der Sternschanze für immer die Türen dicht gemacht hat. Ein weiteres Corona-Opfer?

Vor Ort trifft die MOPO auf Inhaber Stefan Wilms. „Ich finde auch, dass das sehr ungewohnt aussieht“, schmunzelt der 54-Jährige, kann aber gleichzeitig Entwarnung geben: „Es geht bei uns weiter.“ Die Leuchtreklame, Lampen und Kästen mit den Speisekarten mussten nur abgenommen werden, damit ein Bautrupp den darunter liegenden Stahlträger sanieren kann.

„Erika’s Eck“: Hamburger Lokal baut um

„Das wird so zwei bis vier Wochen dauern“, schätzt Wilms, der den Laden vor 18 Jahren von seiner Mutter übernahm. Diese hatte wiederum die Nachfolge der Namensgeberin Erika angetreten. In der Zwischenzeit hängt Wilms Planen als Ersatz auf, um den Gäste zu zeigen: „Wir sind noch da.“

Mauerwerk gibt Blick auf Stahlträger frei
Dieser Stahlträger muss saniert werden.

Leicht sei es für das Eck-Restaurant, in dem deftige Hausmannskost serviert wird und das bekannt für seine belegten Brötchen ist, in diesen Zeiten dennoch nicht. „Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel“, fasst der Gastronom die Pandemie-Situation zusammen und spricht damit sicherlich vielen Kollegen aus dem Herzen.

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Auch auf die Dezember-Hilfen der Regierung warte er immer noch vergebens. Aufgeben sei allerdings keine Option. „Wir sind weiterhin für die Gäste da“, sagt Wilms. Und das wochentags von 6 bis etwa 23 Uhr, an Wochenenden von 17 bis etwa 23 Uhr.

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