Zwei geparkte Elektro-Autos laden an einer Ladesäule ihre Akkus auf.
  • Immer mehr Bürger satteln auf Elektro-Autos um. Wie es mit der Ladesäulen-Dichte aussieht, verrät eine neue Studie.
  • Foto: picture alliance/dpa | Jonas Walzberg

Reicht das? So viele Elektro-Autos gibt es pro Ladesäule in Hamburg

Bislang steigen die Verkaufszahlen von Elektro-Autos drei Mal schneller als die der Ladesäulen. Hamburg ist vergleichsweise gut versorgt, trotzdem sind es vielen Einwohnern noch zu wenige Lademöglichkeiten, um auf einen Stromer umzusteigen.

Hamburger steigen schneller aufs E-Auto um als der Bundesschnitt: 3,4 Prozent aller Pkw in Hamburg sind E-Autos, so eine Studie der staatlichen KfW-Förderbank. Der deutschlandweite Durchschnitt liegt bei 2,4 Prozent. Auch beim Verhältnis von öffentlichen Ladepunkten je Elektroauto steht Hamburg besser da als der Rest: Rund 19 Elektroautos müssen sich statistisch einen Ladepunkt teilen, in ganz Deutschland sind es 23 Fahrzeuge.

Hamburgs E-Mobilität besser als der Bundesdurchschnitt

Trotzdem sieht mehr als die Hälfte der Haushalte in Hamburg den Mangel an Ladepunkten als Hinderungsgrund, auf ein E-Auto umzusteigen. 56,3 Prozent der Befragten geben in der Studie an, fehlende Ladesäulen hielten sie vom Kauf eines Elektroautos ab.


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Die KfW-Bank präsentierte Ergebnisse ihres Energiewendebarometers, zu dem repräsentativ 4000 Haushalte befragt wurden. Auf dem Land gaben bis zu 38 Prozent an, ein Auto grundsätzlich auch auf einem privaten Stellplatz laden zu können. In den Großstädten könnten das nur 19 Prozent. Die Experten raten daher, sich beim Ausbau der Ladepunkte künftig auf die Ballungsräume zu konzentrieren.

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Die KfW verwies darauf, dass in den vergangenen zwei Jahren die Zahl der Elektroautos dreimal stärker gewachsen sei als die Lademöglichkeiten. „Setzt sich dieser Trend fort, könnte dies für die Praxistauglichkeit der Elektromobilität zum Problem werden,“ erklärt KfW-Chefvolkswirtin Fritzi Köhler-Geib. (dpa/mp)

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