Oliver Mackprang, Chief Executive Officer Miles, Slavko Bevanda, Chief Product, Technology & Operations Officer Share Now, Anjes Tjarks (Bündnis 90/Grüne), Verkehrssenator, Henrik Falk, Vorstandsvorsitzender Hamburger Hochbahn AG, Tobias Friedrich, Chief Commercial Officer WeShare, und Nico Gabriel, Chief Operating Officer Sixt stehen nach einer Pressekonferenz vor Carsharing-Autos. Die Hansestadt Hamburg, die Hochbahn AG sowie Carsharing-Anbieter vereinbarten eine strategische Partnerschaft.
  • Oliver Mackprang, Chief Executive Officer Miles, Slavko Bevanda, Chief Product, Technology & Operations Officer Share Now, Anjes Tjarks (Bündnis 90/Grüne), Verkehrssenator, Henrik Falk, Vorstandsvorsitzender Hamburger Hochbahn AG, Tobias Friedrich, Chief Commercial Officer WeShare, und Nico Gabriel, Chief Operating Officer Sixt stehen nach einer Pressekonferenz vor Carsharing-Autos. Die Hansestadt Hamburg, die Hochbahn AG sowie Carsharing-Anbieter vereinbarten eine strategische Partnerschaft.
  • Foto: picture alliance/dpa/Georg Wendt

Radikale E-Auto-Offensive in Hamburg – das ändert sich für Carsharing-Kunden

Hamburg will seinen Verkehr nachhaltiger und weniger klimaschädlich gestalten. Dafür sollen demnächst mehr E-Fahrzeuge durch die Stadt fahren. Vier Carsharing-Anbieter machen mit.

Die Stadt Hamburg, die Hamburger Hochbahn und vier Carsharing-Anbieter haben eine strategische Partnerschaft für mehr Klimaschutz vereinbart. Darin verpflichten sich die vier Anbieter Miles, Share now, Sixt und Weshare bis zum 1. Januar 2024 den Anteil von E-Fahrzeugen (E-Quote) in ihrer Hamburger Carsharing-Flotte auf mindestens 80 Prozent zu erhöhen. Die Stadt und die Hamburger Hochbahn verpflichten sich gleichzeitig dazu, die dafür erforderlichen Rahmenbedingungen zu schaffen, teilten alle Beteiligten am Mittwoch in Hamburg mit.

Zu den Maßnahmen auf städtischer Seite gehört unter anderem die Erhöhung der Höchstparkdauer an E-Ladesäulen von zwei auf drei Stunden. Gleichzeitig werde das Parken an Ladesäulen zukünftig nur noch während des Ladevorgangs zulässig sein. Für Carsharing-Autos, die falsch abgestellt und abgeschleppt werden müssten, soll ein vereinfachtes Verfahren gelten. Zudem verpflichtet sich die Stadt, 600 Ladepunkte im öffentlichen Raum zu schaffen.

Bis 2030: Hamburg will Emissionsfrei werden

„Wir werden mit Bus und Bahn bis 2030 lokal emissionsfrei in Hamburg unterwegs sein und stellen auch bei den Taxis in großen Schritten in Richtung E-Mobilität um“, sagte Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne). Deshalb sei es ein wichtiger Schritt, auch in diesem Bereich die Elektromobilität schnell weiter auszubauen.

Abgesehen vom Vermieter Weshare, der nur Elektroautos hat, fahren noch viele Carsharing-Autos mit Verbrenner-Motoren durch die Stadt. Die E-Auto-Quoten der übrigen Anbieter liegen zwischen 30 und 50 Prozent.

Die Hochbahn will auf den hvv-switch-Punkten – dort stehen unter anderem Fahrzeuge der Carsharing-Anbieter bereit – bis Ende 2023 zusätzlich 100 Ladepunkte errichten. Noch in diesem Jahr soll es einen hvv-switch-Punkt auf dem Flughafen Hamburg mit 120 Ladepunkten geben. „Mit der hvv switch App können Kunden aus einem stetig wachsenden Angebot aus emissionsfrei angetriebenen Fahrzeugen wählen – buchen und einsteigen, einfacher geht es nicht“, sagte Hochbahn-Chef Henrik Falk.

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„Alle Beteiligten haben in Zusammenarbeit ihre Expertise einfließen lassen und ein Konzept entwickelt, das die Elektrifizierung und Carsharing-Landschaft in Hamburg vorantreibt“, sagte Oliver Mackprang, Chef von Miles. (dpa)

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