In einer Sendung Metallgranulat stieß der Zoll auf mehr als anderthalb Tonnen Kokain.
In einer Sendung Metallgranulat stieß der Zoll auf mehr als anderthalb Tonnen Kokain.
  • In einer Sendung Metallgranulat stieß der Zoll auf mehr als anderthalb Tonnen Kokain.
  • Foto: Zoll Hamburg

Riesige Koks-Ladung in Hamburg gefunden – einer der größten Funde 2022

In drei Containern aus Südamerika findet der Zoll tonnenweise Kokain mit einem Wert von mehr als 100 Millionen Euro. Versteckt war die heiße Ware zwischen Thunfischdosen und Metallgranulat. Es ist einer der größten Funde des Jahres.

Die Hamburger Zollfahnder haben mehr als dreieinhalb Tonnen Kokain im Hafen sichergestellt. „Die Ermittlungen zu den Hinterleuten laufen bei der Zollfahndung mit Hochdruck“, sagte der stellvertretende Leiter des Zollfahndungsamtes Hamburg, Matthias Virmond, am Donnerstag.

Hamburger Zoll stellt mehr als drei Tonnen Kokain sicher

Bereits am 29. November dieses Jahres hatten die Beamten demnach in einem Container aus Ecuador gut zwei Tonnen Kokain zwischen Thunfischkonserven sichergestellt. Nur wenige Tage später, am 1. Dezember, fanden sie in zwei Containern aus Brasilien, die mit Säcken voller Metallgranulat beladen waren, mehr als anderthalb Tonnen Kokain.

In Containern aus Südamerika haben Zollbeamte mehr als drei Tonnen Kokain entdeckt. Zoll Hamburg
In Containern aus Südamerika haben Zollbeamte mehr als drei Tonnen Kokain entdeckt.
In Containern aus Südamerika haben Zollbeamte mehr als drei Tonnen Kokain entdeckt.

„Die Sicherstellung dieser großen Mengen belegt erneut den anhaltend hohen Zufuhrdruck von Kokain nach Europa“, sagte Virmond. Die Drogen hätten einen Wert von mindestens 100 Millionen Euro.

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Die größte Rauschgiftmenge des Jahres im Hafen hatten die Beamten Ende Januar in einem Container mit Bananen aus Ecuador entdeckt: gut 2,6 Tonnen. Insgesamt spürte der Zoll im Jahr 2022 damit rund 9,5 Tonnen Kokain auf – deutlich weniger als die Rekordmenge von 19 Tonnen im Vorjahr. (dpa/mp)

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