Der Polizeichor bei einem Konzert in Planten un Bloomen.
  • Der Polizeichor bei einem Konzert in Planten un Blomen.
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Volkslieder, Gospel, Opern: Hamburger Polizeichor feiert 120-jähriges Bestehen

Vor 120 Jahren, lange vor Corona, Klimakrise und zwei Weltkriegen, haben sich Polizisten in Hamburg zum „Quartett Teutonia von 1901“ zusammengetan und einen der ersten Polizeichöre Deutschlands gegründet, der bis heute besteht – „trotz vieler politischer Wirren“, wie der Vorsitzende, Gerhard Dammann, sagt. Nun wird er 120 Jahre alt.

Gerade die Zeiten zwischen, während und nach den Kriegen seien schwierige gewesen. Trotzdem sei man über die Jahre hinweg zusammen „und bis zum heutigen Tag ein erfolgreicher Männerchor geblieben“, findet Dammann. Seit den 50er-Jahren dürfen auch Sänger anderer Berufssparten im 1976 offiziell unbenannten Polizeichor mitsingen.

Hamburger Polizeichor feiert 120-jähriges Bestehen

„Unsere Gemeinschaft ist mit 52 Sängern und 98 fördernden Mitgliedern noch immer einer der größten Polizeichöre Deutschlands“, so Dammann, dessen Chor immer vierstimmig singt. Und was wird gesungen? „So vielschichtig wie Beruf und Herkunft der Sänger ist auch das Repertoire.“ Volks- und Seemannslieder würde man singen, aber auch Opern, Gospel und Popmusik. Die „ausgeprägte Reiselust“ hätte den Chor dazu schon auf Reisen von Flensburg im bis zum Bodensee im Süden geschickt, zusätzlich durch ganz Europa, die USA, Kanada, China und Japan geführt.

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Traditionell spielt der Polizeichor zwei Mal im Jahr in der Hamburger Laeiszhalle. Demnächst wieder zu seinem Weihnachtskonzert am 11. Dezember. Dammann: „Wir wollen unser Publikum wieder mit unserer Musik erfreuen.“ So wie seit 120 Jahren. (dg)

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