Polizisten kontrollieren am Hamburger Hauptbahnhof einen Mann.
Polizisten kontrollieren am Hamburger Hauptbahnhof einen Mann.
  • Wer an den Adventswochenenden die Hauptbahnhöfe Hamburg, Hannover und Bremen betreten will, sollte bestimmte Gegenstände besser zu Hause lassen.
  • Foto: Steven Hutchings/TNN/dpa

Verstärkte Kontrollen: Worauf die Bundespolizei am Hauptbahnhof nun besonders achtet

Messer, Feuerwerkskörper, Schreckschusspistolen und andere gefährliche Gegenstände – an den Adventswochenenden dürfen diese Gegenstände nicht mit in die Hauptbahnhöfe Hamburg, Hannover und Bremen gebracht werden. Die Bundespolizei kontrolliert regelmäßig.

Waffen verboten: Wer an den Adventswochenenden die Hauptbahnhöfe Hamburg, Hannover und Bremen betreten will, sollte Messer und andere gefährliche Gegenstände zu bestimmten Zeiten besser zu Hause lassen. Die Bundespolizei hat temporäre Waffenverbotszonen in diesen Bahnhöfen von freitags bis sonntagsfrüh von jeweils 15.00 Uhr bis 7.00 Uhr am nächsten Morgen verhängt. Auch in der Nacht zu Samstag gab es entsprechende Kontrollen am Hamburger Hauptbahnhof. Dabei handle es sich um verdachtsunabhängige Stichproben, wie ein Sprecher der Bundespolizei mitteilte. 

Die Kontrollen sollen einerseits die Botschaft vermitteln, dass Waffen aller Art im Bahnverkehr nicht mitgenommen werden sollten und zudem das Dunkelfeld des Mitführens von gefährlichen Gegenständen erhellen, wie die Behörde im Vorfeld der Aktionen mitteilte. Nach Angaben der Bundespolizei ergeben sich in Bahnhöfen und in Zügen 
häufig auch aus banalen Streitigkeiten Auseinandersetzungen.

Bundespolizei: Viele Auseinandersetzungen an Bahnhöfen

„Beim Mitführen von Messern oder anderen Waffen können diese schnell unter den Beteiligten zum Einsatz kommen. Auch Unbeteiligte können davon betroffen sein“, hieß es. „Körperverletzungsdelikte mittels Waffen und anderer gefährlicher Werkzeuge, insbesondere Messer, aber auch das bloße Mitführen“ beschäftigten oft die Bundespolizei. In der Langzeitbetrachtung traten den Angaben zufolge derartige Taten speziell in den Abend- und Nachtstunden an den Wochenenden auf.

Rund um den Hamburger Hauptbahnhof hat zudem die Landespolizei den Einsatz der Bundespolizei in der Nacht zu Samstag mit eigenen Kontrollen ergänzt. Dabei handele es sich vor allem um die Prävention von Gewalt und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. „Zur Gewährleistung der Sicherheit ziehen wir gemeinsam an einem Strang“, sagte ein Sprecher der Polizei Hamburg der Deutschen Presse-Agentur.

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Das temporäre Waffenverbot am Hauptbahnhof ist, ähnlich wie auf der Reeperbahn und dem Hansaplatz, 2018 zur Prävention von Straftaten in Kraft gesetzt worden, teilte die Polizei weiter mit. Demnach ist von Freitagabend um 20.00 Uhr bis Samstagmorgen um 6.00 Uhr, sowie von Samstagabend um 18.00 Uhr bis Sonntagmorgen um 6.00 Uhr das „Tragen von Waffen und gefährlichen Gegenständen“ verboten. (dpa/mp)

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