Sichergestelltes Kokain (Archivbild).
Sichergestelltes Kokain (Archivbild).
  • Sichergestelltes Kokain (Archivbild).
  • Foto: dpa

Über den Hamburger Hafen: Zoll stoppt Kokain-Schmuggel

Tipp aus dem Ausland für deutsche Behörden: Die australische Bundespolizei hatte Wind bekommen von einem Kokain-Deal, bei dem die Droge über den Hamburger Hafen nach Australien geschmuggelt werden sollte. Daraufhin wurde im September ein 44-Jähriger in Hamburg mit 20 Kilo Koks gestoppt – und zunächst wieder freigelassen. Nun sitzt er in U-Haft.

Bei seiner vorläufigen Verhaftung im September in Hamburg hatte der Mann ein Paket mit 20 Kilo Kokain bei sich, wurde aber zunächst aber entlassen. Dank weiterer gesammelter Beweise wurde am vergangenen Donnerstag ein neuer Haftbefehl vollstreckt gegen den 44-Jährigen aus dem nordrhein-westfälischen Moers. Spezialkräfte der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER), ein Bund aus Hamburger Polizei- und Zollkräften, führten den Mann in Handschellen ab. Bei der Aktion wurden auch fünf Objekte in Moers und Mülheim an der Ruhr durchsucht.

Über Hamburg nach Australien: Zoll stoppt Kokain-Schmuggel

„Im Zuge dieser Maßnahmen wurden knapp acht Kilogramm Amphetamin, drei Messer, Bargeld und elektronische Beweismittel sichergestellt, die nun ausgewertet werden“, so Stephan Meyns, Sprecher des Zollfahndungsamtes in Hamburg. Die weiteren Ermittlungen führe die GER im Auftrag der Hamburger Staatsanwaltschaft.

Das könnte Sie auch interessieren: Um kurz nach 22 Uhr griff er zum Messer und richtete ein Blutbad an

Grundlage für die Ermittlungen sind Erkenntnisse der australischen Bundespolizei, die bereits im Vorwege des geplanten Schmuggels von Hamburg nach Australien Aktivitäten des Beschuldigten beobachtet hatte. (dg)

Email
Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp