Mann in Handschellen (Symbolfoto).
  • Mann in Handschellen (Symbolfoto).
  • Foto: picture alliance / Frank May

Streit in Kiosk: Ermittlungen gegen 19-Jährigen wegen versuchten Totschlags

Ein 19-Jähriger soll einen Mann bei einem Streit Anfang Juli in Hamburg derart verletzt haben, dass dieser in notärztlicher Begleitung ins Krankenhaus musste. Die Polizei nahm den Jugendlichen fest, ließ ihn dann aber mangels Haftgründen frei. Nun ist der junge Mann erneut festgenommen worden, weil die Staatsanwaltschaft den Fall nach weiteren Ermittlungen neu bewertet hat.

Dem Verdächtigen wird vorgeworfen, am 3. Juli um kurz vor 22 Uhr einen Kiosk an der Straße Reeseberg in Wilstorf betreten zu haben. Dort geriet der Jugendliche den Angaben nach in Streit mit dem 35 Jahre alten Verkäufer. Als der Mann den Teenager rausschicken wollte, soll der dem Verkäufer unvermittelt eine Kopfnuss verpasst haben.

Streit in Kiosk in Hamburg: Ermittlungen gegen Teenie (19)

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Damit endete die Auseinandersetzung aber nicht: Laut Polizei soll der 19-Jährige gegen den Kopf des Verkäufers getreten und geschlagen haben, als dieser bereits am Boden lag. „Nachdem er den mittlerweile wehrlosen Mann in ein benachbartes Treppenhaus gezerrt und dort weiterhin auf ihn eingewirkt haben soll, ließ er ihn schwer verletzt zurück und flüchtete“, so ein Sprecher. Zeugen hatten derweil die Polizei verständigt, der 19-Jährigen wurde noch in Tatortnähe vorläufig festgenommen. Ermittelt wurde zunächst wegen gefährlicher Körperverletzung.


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Am Montag wurde nun der Haftbefehl gegen den Jugendlichen vollstreckt. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft und wird sich vor Gericht wegen des Verdachts des versuchten Totschlags verantworten müssen. (dg)

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