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Polizeikräfte in Hausbruch. LKA-Ermittler schauen sich ein aufgefundenes Messer genauer an.
  • Polizeikräfte in Hausbruch. LKA-Ermittler schauen sich ein aufgefundenes Messer genauer an.
  • Foto: André Lenthe

Schreie aus Waldstück: Großeinsatz im Süden Hamburgs

Aus einem Waldstück am Bredenbergsweg in Hausbruch waren am Freitagabend Schreie zu hören. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz. Die Kripo ermittelt.

Eine Anruferin sprach von mehreren Angstschreien und einem Wimmern, die Geräusche kämen aus dem Waldstück neben ihrer Straße. Eintreffende Polizisten vernahmen ebenfalls die Schreie, woraufhin weitere Kräfte angefordert wurden.

Polizei durchkämmt Waldstück in Hamburg-Hausbruch

Mehr als eine Stunde lang durchforsteten Beamte aus insgesamt sieben Streifenwagen sowie ein Diensthund das Waldstück. Sie ließen eine Drohne mit Wärmebildkamera in die Luft. Der Hund sollte Fährte aufnehmen.

Letztlich fanden die Polizisten nur ein mit roter Farbe beschmiertes Plastikmesser. Ob es sich um Blut handelte, ist unklar. Das Spielzeug wurde sichergestellt und soll nun untersucht werden.

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Die erfassten Wärmebilder der Drohne erfassten nur Signaturen von Tieren. Menschen wurden keine angetroffen. Der Polizei wurde auch in der Zwischenzeit keine Person offiziell als vermisst gemeldet. Der Einsatz wurde beendet.

Die Kripo hat Ermittlungen in dem Fall aufgenommen. Sie prüft nun auch, ob ein nächtlicher Videodreh ursächlich gewesen sein könnte – oder ein schlechter Scherz. Ein Sprecher: „Die Ermittlungen dauern an.“ (dg)

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