Polizei-Razzia in Harburg
  • In allen Lokalen wurden die Personalien der Gäste überprüft.
  • Foto: Andre Lenthe

Razzia in Hamburg – Polizei schließt mehrere Lokale

Die Wilstofer Straße in Harburg gerät immer wieder in den Fokus der Behörden. Messerstiche und Schießereien gehörten hier früher zur Tagesordnung. Es gab Verletzte und sogar Tote. Am Donnerstagabend rückte die Polizei dort erneut an – und überprüfte bei einer Razzia vor allem die Einhaltung der 2G-Regeln. Mehrere Lokale mussten schließen.

Um 19.30 Uhr fuhren Mannschaftswagen in der Wilstorfer Straße vor. Polizisten sprangen aus den Autos und stürmten in einige der dort ansässigen Gaststätten und Bars. Mit dabei: Die berüchtigte Tanzbar „Casablanca“. Dort wurden mehrere Gäste festgesetzt. Zuletzt fielen dort ganz in der Nähe Schüsse. Zwei Männer wurden zum Teil schwer verletzt.

Polizisten stürmten mehrere Lokale in Harburg

Die Polizei bestätigte auf MOPO-Nachfrage, dass es in der Winsener Straße zu einem größeren Polizeieinsatz kam. Es soll sich um einen Verbundeinsatz verschiedener Ämter unter Leitung des Bezirksamt Harburg handeln. Die Polizei wurde zur Unterstützung eingesetzt. In erster Linie sollte bei dem Einsatz die Einhaltung der nach der Corona-Verordnung vorgeschriebenen 2G-Regeln kontrolliert werden.

Doch damit allein begnügten sich die Beamten nicht, schauten ebenfalls nach illegalem Glücksspiel und Drogen. Von den Gästen wurden die Personalien aufgenommen.

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Razzia: Vier Lokale wegen Corona-Verstößen geschlossen

Rund 120 Polizisten waren im Einsatz. Insgesamt vier Betriebe seien wegen verschiedener Verstöße geschlossen worden, wie die Polizei am Freitagmorgen mitteilte. Einige der Kneipen und Kulturvereine dort gelten als Treffpunkte organisierter Einbrecherbanden.

Genaue Zahlen und Ergebnisse der Kontrollaktion will die Behörde im Laufe des Tages bekannt geben.

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