Aktivist:innen der Gruppierung Extinction Rebellion blockierten am Mittwoch den Verkehr auf der Kennedybrücke.
Aktivist:innen der Gruppierung Extinction Rebellion blockierten am Mittwoch den Verkehr auf der Kennedybrücke.
  • Aktivist:innen der Gruppierung Extinction Rebellion blockierten am Mittwoch den Verkehr auf der Kennedybrücke.
  • Foto: CityNewsTV

Polizei räumt Klima-Aktivisten von Brücke in der Innenstadt

Aktivist:innen der Gruppierung Extinction Rebellion (XR) sind am Mittwoch mit einer Protestaktion in der Hamburger Innenstadt gescheitert. Noch bevor sich eine der Demonstrierenden nahe der Kennedybrücke festkleben konnte, griff die Polizei ein. Die Aktion sorgte außerdem für Chaos im Verkehr.

Gegen 10.15 Uhr starteten die XR-Aktivist:innen mit ihrer Aktion auf der Zufahrt zur Kennedybrücke in Richtung Dammtor. Ihr Motto lautete: „Klimaschutz ist kein Verbrechen!“ Die Gruppe teilte mit, sie wolle sich durch den Protest mit der „Letzten Generation“ solidarisieren, „die für ihren gewaltfreien Widerstand inhaftiert“ werde.

Hamburg: Extinction Rebellion protestiert an der Kennedybrücke

„Wir kleben am Leben und wünschen uns ab 2023 eine fossil- und atomfreie Zukunft, weil wir noch an eine überlebensfähige Zukunft glauben“, hieß es weiter. Und: „Die drohenden Repressionen, wie sie im überzogenen Maße unter anderem gegen die ‚Letzte Generation‘ zum Einsatz gekommen sind, werden Klimaaktivismus auch in Zukunft nicht verhindern!“

Eine Aktivistin wollte sich offenbar auf der Straße festkleben – machte aber die Rechnung ohne die Polizei, die sie daran hinderte. Nach rund dreißig Minuten beendeten die Beamten die XR-Aktion wieder.

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Für ein kleines Verkehrschaos hatten die Aktivist:innen damit längst gesorgt. Wer zum Weihnachtsshopping in die Stadt wollte, musste sich ebenso wie Berufsfahrer:innen auf eine Geduldsprobe einstellen.

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