In der Unterkunft Poststraße wurden Verletzte der ersten Auseinandersetzung durch Rettungswagen versorgt.
In der Unterkunft Poststraße wurden Verletzte der ersten Auseinandersetzung durch Rettungswagen versorgt.
  • In der Unterkunft Poststraße wurden Verletzte der ersten Auseinandersetzung durch Rettungswagen versorgt.
  • Foto: Andre Lenthe Fotografie

Mit Holzlatte: Männer gehen in Flüchtlingsunterkunft aufeinander los

Steine, Holzlatten, Messer: In einer Flüchtlingsnotunterkunft in der Poststraße (Harburg) und in der Schlachthofstraße in der Nähe der Unterkunft ist es in der Nacht zu Montag zu zwei Massenschlägereien zwischen Geflüchteten gekommen. Mehrere Menschen wurden verletzt, die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz.

Laut Polizei soll es zunächst gegen 21.10 Uhr in der Flüchtlingsnotunterkunft in der Poststraße zu einer Schlägerei zwischen mehreren Geflüchteten gekommen sein. Ein Polizeireporter vor Ort berichtete von acht involvierten Personen – die Polizei kann diese Angabe jedoch nicht bestätigen. Bei der Schlägerei soll eine Person mit einer Holzlatte zugeschlagen haben. Mehrere Menschen erlitten Schürf- und Platzwunden und mussten versorgt werden.

Hamburg: Geflüchtete gehen in Unterkunft aufeinander los

Nur wenig später, gegen 23.35 Uhr, soll es erneut zu einer Massenschlägerei gekommen sein. Dieses Mal in der Schlachthofstraße in der Nähe der Unterkunft. Wie die Sprecherin berichtet, seien bei der Ankunft der Polizei ungefähr 100 Menschen vor Ort versammelt, etwa 40 von ihnen in die Schlägerei involviert gewesen.

Hintergrund soll ein Streit zwischen arabischstämmigen und afghanischen Bewohnern sein. Worum es bei den beiden Auseinandersetzungen konkret ging, ist unbekannt. Es sollen Steine und Messer zum Einsatz gekommen sein, so die Sprecherin. Der Polizeireporter berichtet zudem von Holzlatten und Eisenstangen.

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Die Polizei war mit einem Großaufgebot von rund 25 Wagen im Einsatz. Nach bisherigem Stand seien sieben Personen verletzt worden. Ob das die endgültige Zahl sei, könne sie jedoch noch nicht sagen, so die Sprecherin. „Die Ermittlungen laufen noch, die Lage war sehr unübersichtlich.“

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