Polizisten entfernen den Kleber von den Händen der Aktivisten.
  • Polizisten entfernen den Kleber von den Händen der Aktivisten.
  • Foto: Marius Röer

Klimaprotest in Hamburg: Verkehrsader in der City blockiert

Protestaktion in der Hamburger City: Aktivisten der Klimaschutzbewegung „Extinction Rebellion“ haben am Donnerstagmorgen zwei Spuren des Glockengießerwalls besetzt. Die Polizei war vor Ort und regelte den Verkehr.

Zunächst waren es sechs Aktivisten, die die Straße erst blockierten, sich dann dort mit Sekundenkleber festklebten. Die Verkehrsader, die neben dem Wallringtunnel zum Hauptbahnhof und in Richtung HafenCity führt, war dadurch stundenlang nicht befahrbar. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im gesamten Innenstadt-Bereich.

Klimaprotest in Hamburg: Aktivisten sorgen für City-Sperrung

„Klimanotstand anerkennen“ und „Klimaneutral bis 2025“ waren auf Bannern zu lesen, die andere, nicht auf der Straße festgeklebte Demonstranten in den Händen halten. Sie fordern eine drastische Änderung der Klimapolitik.

Das könnte Sie auch interessieren: In Hamburg: Einbruch bei ranghoher SPD-Politikerin

Die Polizei, die die Aktion seit Beginn um 9 Uhr beobachtete, schritt letztlich ein, um die Hände der Teilnehmer wieder von der Fahrbahn zu lösen. Dafür benutzten die Beamten einen speziellen Stoff. Die Aktivisten leisteten den Angaben eines Polizeisprechers nach dabei keinen Widerstand. Ab Mittag war der Glockengießerwall laut Angaben der Verkehrsleitzentrale dann wieder frei.

Ein Polizist benutzt einen speziellen Stoff, um die festgeklebten Hände vom Asphalt zu lösen.
Ein Polizist benutzt einen speziellen Stoff, um die festgeklebten Hände vom Asphalt zu lösen.

„Extinction Rebellion“ demonstriert regelmäßig in Hamburg, oft auch an der Köhlbrandbrücke. Im Juni hatten sich die Aktivisten an 18 Straßen gleichzeitig geklebt. Dies löste erhebliche Verkehrsbehinderungen aus. (dg)

Email
Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp